Im Film statt vorm Fernseher: der günstigste Weg zum Full-HD-Heimkino

Blu-ray-Filme und HDTV sollen auch im Wohnzimmer für Kinoatmosphäre sorgen. Allerdings kommt nur durch hohe Bildqualität noch lange kein echtes Kinofeeling auf. Selbst ein dicker 50-Zoll-Fernseher nützt da noch nicht viel – es mangelt an Popcorn und Leinwandfeeling. CNET.de zeigt, wie sich Filmfans für 1500 Euro ein richtiges Kino nach Hause holen – für das Geld, was ein großer Fernseher kostet.

Wer Filme wirklich erleben will, sieht sie sich am besten im Kino an. Eine riesige Leinwand, satter Sound und maximale Bildqualität sorgen dort für Gänsehaut. Kinobesucher tauchen richtig in das Geschehen ein. Das ist mit einem normalen Fernseher unmöglich. Die Handlung bringt Glotze im Wohnzimmer zwar auch herüber, Kinofeeling kommt aber nicht auf.

Allerdings haben die großen Filmhallen ihre Nachteile. Besucher können sich nicht einfach auf die Couch setzen und den Film einlegen. Sie müssen sich stattdessen in Auto oder S-Bahn setzen, zum Kino fahren und Eintritt bezahlen. Wenn sie dann endlich im richtigen Saal sitzen, müssen sie mit störenden Nachbarn leben. Manche schmeißen mit Popcorn herum und kippen einem im schlimmsten Fall ihre Cola ins Genick.

Wer das nicht möchte, braucht ein eigenes Heimkino. Es verbindet die Vorteile des gemütlichen Sofas mit dem Kino-Filmerlebnis. Außerdem laufen im eigenen Kino nicht nur aktuelle Filme: Wer eine alte DVD in seinen Player legt, genießt auch sie auf der großen Leinwand. Und wer glaubt, dass das notwendige Equipment tausende von Euro kostet, irrt: Wer Beamer, Blu-ray-Player und Surround-Soundsystem günstig kauft, kann sich für knapp 1500 Euro sein eigenes Full-HD-Heimkino aufbauen.

Die notwendigen Komponenten

Grundvoraussetzung für das eigene Kino ist ein passender Raum. Er sollte nicht zu groß sein und sich durch Rollläden oder lichtdichte Vorhänge abdunkeln lassen. Außerdem sollte er eine große Wand als Bildfläche bieten. Wer kein eigenes Zimmer zur Verfügung hat, kann natürlich auch sein Wohnzimmer kinotauglich machen.

Die zweite Grundvoraussetzung ist ein Projektor. Beamer werfen das Bild mit einer Diagonalen von bis zu 300 Zoll an die Wand und decken so das gesamte Blickfeld der Zuschauer ab. Aber auch hier gibt es einiges zu beachten. So sollten Liebhaber von guter Bildqualität unbedingt einen Projektor mit Full-HD-Auflösung und HDMI-Schnittstelle für die Blu-ray-Einspeisung aussuchen. Eine Leinwand verbessert das Bild zusätzlich, ist aber bei modernen Geräten mit guter Helligkeit nicht zwingend notwendig – vorausgesetzt, keine Raufasertapete ziert die glatte Wand.

Damit Filme in hoher Qualität zum Projektor gelangen, benötigen Heimkino-Gründer auch den richtigen Player. Das Zauberwort heißt Blu-ray. Diese Geräte geben das Bild von in Full-HD-Auflösung über HDMI an den Projektor weiter. Aber auch DVDs skalieren sie hoch – das sorgt für eine bessere Qualität.

Als letztes ist der Ton an der Reihe. Eigentlich ist für vollen HD-Audiogenuss ein 7.1-Soundsystem von Nöten. Allerdings gibt es diese Systeme bis dato nur vereinzelt und zu horrenden Preisen. Für ein nicht allzu großes Zimmer genügt ohnehin ein 5.1-System. Allerdings sollte es über eine HDMI-Schnittstelle verfügen, um zumindest eine verlustfreie Übertragung zu gewährleisten.

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