Die G-Serie von Canon ist für Fotoprofis und -amateure gedacht, die auch dort eine Kamera bei sich haben möchten, wo eine DSLR zu schwer ist. Die G10 bietet eine Auflösung von 14,7 Megapixeln. Sie kostet etwa 430 Euro und kommt auf den ersten Blick recht wuchtig daher. Angesichts ihrer Leistungsstärke macht sie dann wiederum doch einen ziemlich kompakten Eindruck.

Design

Trotz ihrer kräftigen Statur passt die G10 dank eines vollständig einfahrbaren Objektivs durchaus in die Tasche. Irgendwie wirkt sie wie ein Klotz in schwarzem Tarnanstrich – mit einer verwirrenden Vielzahl von Rädern und Schaltern. Für Gelegenheitsfotografen scheint sie jedenfalls nicht konzipiert zu sein. Tatsächlich erleichtern die Einstellräder aber die Bedienung. Der Drehknopf auf der linken Seite gewährt schnellen Zugriff auf die Belichtungskompensation. Das rechts vom Zubehörschuh justiert schnell den gewünschten ISO-Wert. Darüber befindet sich noch ein eigentlich für kompakte Digicams typisches Auswahlrad für die Aufnahmemodi.

Zu diesen zählen Automatik, Manuell, Programm, Blenden- und Zeitautomatik sowie zwei individuell wählbare Modi. Es ist wirklich praktisch, mit nur einem Klick auf diese Einstellungen zugreifen zu können. Allerdings wäre ein separates Einstellrad für die Belichtungszeit der Belichtungskompensation praktischer.

Unter den weiteren Tasten finden sich eine für die manuelle Fokussierung und eine für den Blitz. Um einen Vier-Wege-Schalter herum liegt ein weiterer Drehknopf, der EOS-Benutzern bekannt vorkommen dürfte. Tasten für Menü, Messeinstellungen und Bestimmung des Fokussierpunkts sind um das Rad herum angeordnet. Sie weisen jedoch eine seltsam geneigte Oberfläche auf. Darum lassen sie sich nicht ganz so leicht bedienen.

Auf der Rückseite der Kamera besticht das große PureColor-LCD-II-Display mit einer Diagonale von 76 Millimetern (3 Zoll). Es stellt 461.000 Bildpunkte dar. Über der Anzeige befindet sich ein optischer Sucher. Links und rechts davon sitzen Tasten für die Dioptrieneinstellung und die Wiedergabe. Das Sucherbild ist groß und klar, es werden jedoch keine Aufnahmeeinstellungen eingeblendet.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Großmeister der Kompakten: Canon Powershot G10

  • Am 12. Juli 2009 um 17:14 von Werner Häni

    Beste Kompaktkamera aller Zeiten
    Habe die G10 seit vier Monaten. Kurzgesagt, das BESTE zur aktuellen Zeit. Die ist meine 40. Digicam. hatte auch schon die G7, aber das sind wirklich Welten zwischen diesen. Meine hat sozusagen keine Farbsäume, wie oft erwähnt. Das Ausleuchten des eingebauten Blitzes könnte besser ausfallen, habe dazu noch den Aufsteckblitz 430 II, der macht dasselbe, ausser ich stelle die Brennweite des Blitzes manuell um eine Stufe breiter, aber damit kann man leben, ansonsten kann ich nur die positiven Erwähnungen bestätigen – die verkauf ich nie !

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