Das HP Mini 2140 ist der direkte Nachfolger von HPs erstem Netbook-Versuch, dem Mini-Note 2133. „Keine halben Sachen machen“ hieß offensichtlich das Motto der Entwicklung, denn zumindest ein Blick auf die technischen Daten verrät, dass HP dieses Mal aufs richtige Pferd setzt: Anstelle der schwachbrüstigen Via-CPU beim Vorgänger kommt das 2140 mit Intel-Atom-Prozessor. Dazu gibt es eine schnelle Festplatte und einen ExpressCard/54-Slot für Erweiterungskarten – damit ist alles drin, was man braucht.

Design

Wie das 2133 verfügt auch das neue HP-Netbook über eine stabile Konstruktion aus Alu. Dadurch fühlt es sich zwar etwas schwerer an als einige der Kunststoff-Konkurrenten, doch es hinterlässt auch das beruhigende Gefühl, dass es für den mobilen Einsatz wie geschaffen ist. Die Abmessungen entsprechen denen des 2133. Glücklicherweise gilt das auch für die Tastatur, die wie gehabt angenehm groß geraten ist.

Die Tastatur war schon immer eines der Hauptargumente pro HP, wenn es um Netbooks geht. Laut Hersteller entspricht sie in ihren Abmessungen zu 92 Prozent der eines Full-Size-Keyboards. Damit sind die kleinen HP-Begleiter optimal für Vieltipper geeignet, die sich ansonsten an merkwürdig angebrachten oder viel zu kleinen Tasten stören. Der Preis dafür: Die Tastatur zieht sich vom rechten bis zum linken Gehäuserand durch – aber wenn das alles ist … Da stört es schon eher, dass die Abstände zwischen den Tasten recht klein ausfallen. Doch man gewöhnt sich schnell daran.

Das Touchpad hat eine außergewöhnliche Form. Es befindet sich im sehr breiten Querformat unter der Tastatur. Die Maustasten sitzen links und rechts neben der berührungsempfindlichen Fläche. Auch das ist gewöhnungsbedürftig – vor allem, wenn man häufig vertikal scrollt (hier gibt es nur einen recht kurzen Weg).

Das 10,1-Zoll-Widescreen-Display verfügt über eine LED-Hintergrundbeleuchtung. Sie sorgt für schöne Farben und einen geringen Stromverbrauch. Negativ fällt allerdings die außergewöhnliche Auflösung des Mini 2140 auf: Es stellt 1024 mal 576 Pixel nativ dar – und somit in der Vertikalen noch weniger als die meisten anderen Netbooks (1024 mal 600). Nach unten scrollen muss man also öfters. Noch dazu meldet Windows XP, dass das Gerät nicht in einer Standard-Auflösung läuft.

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