Kostenlose Tools zum Bearbeiten und Verwalten von Fotos

Die digitale Technik hat in der Fotografie längst die Oberhand gewonnen. Geschossene Bilder speichern, bearbeiten und präsentieren Fotografen zunehmend mit Hilfe eines Computers. Um diese Aufgaben zu bewältigen, muss man aber nicht zwangsläufig in teure Programme investieren. Wer schlau ist, schaut sich zunächst auf dem Freewaremarkt nach einer passenden Lösung um.

Moderne Hobbyfotografen schießen mit der Digicam oder dem Handy Bilder im Sekundentakt. Die Folge: Eine nahezu unüberschaubare Anzahl an mehr oder weniger gelungenen Aufnahmen landet auf dem heimischen PC. Um die Bilderflut in den Griff zu bekommen, Aufnahmefehler zu korrigieren und Fotos zu präsentieren, braucht man nun ein passendes Programm. Neben vielen kommerziellen Angeboten gibt es mittlerweile für die meisten dieser Aufgaben ein geeignetes Programm zum Nulltarif. Egal ob Bildbearbeitung, Foto-Viewer oder Recovery-Tool: Der Freewaremarkt hat für viele Probleme die richtige Lösung parat.

Kostenlose Bildbearbeitungsprogramme wie Gimp oder Paint.NET beispielsweise korrigieren häufig auftretende Bildfehler wie rote Augen oder falsch belichtete Aufnahmen schnell und einfach. Das Tool Gimp benötigt lediglich 15 MByte Speicherplatz und braucht den Vergleich mit Kaufsoftware nicht zu scheuen. Allerdings wirkt die Oberfläche für Windows-Anwender etwas gewöhnungsbedürftig. Das Programm ist in einzelne Fenster aufgeteilt und zeigt beispielsweise die Werkzeugleiste und das Bearbeitungsfenster separat an. Hat man sich aber an Aufteilung gewöhnt, lassen sich mit dem Programm nicht nur Helligkeit und Kontrast anpassen, sondern auch Bildrauschen entfernen oder mit verschiedenen Ebenen arbeiten. Als Alternative zu Gimp sei hier noch Paint.NET erwähnt, eine Software, die ebenfalls mit vielen Werkzeugen und Filtern Bildfehlern den Kampf angesagt hat.

Bildbetrachter

Sind die Bilder korrigiert, möchte man sie am PC betrachten oder präsentieren. Am einfachsten geht dies mit einem Tool wie IrfanView. Um die Leistung des kleinen Programms zu erhöhen, empfiehlt es sich, die IrfanView-Plugins zu installieren. Dank der Erweiterung unterstützt der Bildbetrachter deutlich mehr Formate. Die Software bietet neben der Vollbild- auch eine Fensteransicht sowie kleine Vorschaubilder für eine bessere Übersicht an. Außerdem korrigiert das 1,3 MByte große Tool Bildfehler und passt die Auflösung an – mit der Batchfunktion auf Wunsch auch bei mehreren Aufnahmen in einem Rutsch. Eine Alternative zu IrfanView stellt der Bildbetrachter XnView dar, der ebenfalls viele Bildformate unterstützt.

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