Im Anfang erschuf Dell die XPS-Serie von High-End-Notebooks und sah, dass sie gut war. Jahre später kam die Studio-Reihe dazu. Sie stellt die etwas modischere Alternative zur eigenen, leicht spießigen Inspiron-Familie dar, die ja schon länger existiert. Und jetzt verblüfft Dell mit der Einführung der Studio-XPS-Reihe als einer Mixtur aus den Serien Studio und XPS. Klingt komisch, ist aber so.

Das Studio XPS 13 ist ab 949 Euro erhältlich. Das Modell mit dem Produktcode N02X1301 gibt es in unserer Test-Konfiguration für 1684 Euro.

Design

Das Studio XPS 13 ist das kleinere 13,3-Zoll-Pendant des Studio XPS 16. Wie sein großer Bruder sieht auch der Nachkömmling ziemlich gut aus – obwohl vielleicht einigen das XPS M1330, Dells 13,3-Zoll-Notebook der XPS-Serie, noch besser gefällt. Denn das Gefühl lässt sich nicht verleugnen, dass Dell in der Entwicklungsphase des Studio XPS 13 versucht hat, alle Register zu ziehen und mit allen Tricks und Kniffen der hohen Kunst des Notebook-Designs zu arbeiten. Und zwar mit allen auf einmal.

Besonders der Deckel stellt ein gekünsteltes und überladenes Arrangement aus Leder, eloxiertem Aluminium und Kunststoff dar. Für sich allein gesehen gibt es an allen drei Materialien nichts auszusetzen. Doch in Kombination sieht das schlicht grauenhaft aus. Es ist ungefähr so, als würde ein Autohersteller willkürlich Einzelteile von Ferraris, Bentleys und Audis zusammenschweißen, in der Überzeugung, so die perfekte Karosserie zu erschaffen.

Einen der Hauptlüfter hat Dell am hinteren Gehäuserand untergebracht – eine durchaus fragwürdige Entscheidung. Denn wenn der Bildschirm im 90-Grad-Winkel zur Tastatur steht, ist der Lüfterausgang teilweise verdeckt. Neigt man den Bildschirm noch weiter nach hinten, ist er fast vollständig versperrt. Daher überrascht es auch kaum, dass das Notebook rasch heiß wird.

Es gibt jedoch viele Punkte, für die die Entwickler des Studio XPS 13 wirklich zu loben sind. Um das Display herum stört beispielsweise keine breite, erhöhte Umrandung. Der Bildschirm ist absolut eben und besteht nur aus einer Plastikglasplatte, wie sie vom MacBook her geläufig ist.

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