Der 19 Zoll große LCD-Monitor ThinkVision L1940P schlägt sich bei der Filmwiedergabe gut und kommt mit einem praktischen und gleichzeitig eleganten Design. Seine Bildauflösung von 1440 mal 900 Pixeln ist geringer als die seines ViewSonic-Rivalen VX1962wm, der 1680 mal 1050 Pixel auflöst. Alles in allem handelt es sich beim L1940P aber trotzdem um ein ordentliches Breitbild-Display. Sein Preis von rund 165 Euro entspricht in etwa dem des ViewSonic-Modells.

Design

Obwohl der L1940P mit einer Bilddiagonalen von 19 Zoll kleiner ist als seine großen Brüder L2440P und L2440X, verpasst ihm Lenovo das gleiche elegante Design mit mattschwarzem Gehäuse.

Der Bildschirmrand ist an den Seiten weniger als ein Zoll breit. Die Breite des Panels ist mit 17,25 Zoll etwa einen viertel Zoll geringer als die des VX1916wm.

Der flache, halbmondförmige Standfuß ist etwa 28 Zentimeter breit und rund 20 Zentimeter tief. Obwohl er also recht groß ausfällt, wackelt das Display bei voll ausgefahrener Standhöhe von 11,5 Zentimetern etwas, wenn der Anwender es leicht anschubst. Mit eingefahrenem Standfuß steht es allerdings sehr stabil.

Der Fuß erlaubt ein vertikales Kippen des Displays um 90 Grad. Das findet sich bei 19-Zoll-Modellen selten. Zusätzlich rotiert er um 50 Grad nach links oder rechts. Auch ein Neigen des Bildschirms um 20 Grad ist möglich.

Auf der Rückseite finden Käufer die Eingänge des L1940P. Darunter sind auch ein DVI- und ein VGA-Port. Lenovo platziert diese auf der linken Seite an der unteren Kante des Screens. Dadurch verläuft das Anschließen der Kabel reibungslos. Die drei USB-Ports, die bei den größeren Modellen L2440P und L2440X an der Seite sitzen, fehlen dem 19-Zöller.

Die Bedienelemente für das Onscreen-Display (OSD) verbaut der Hersteller an der rechten unteren Ecke des Bildschirmrands. Mit den vier Knöpfen verstellen Anwender Helligkeit, Kontrast und Farbeinstellungen. Dabei erlaubt der Monitor ein Justieren der Farbtemperatur auf Basis von vier Grundeinstellungen. Zur Auswahl stehen „rötlich“, „bläulich“, „neutral“ und „sRGB“. Auch ein manuelles Konfigurieren der Farben Rot, Grün und Blau stellt kein Problem dar.

Besonders praktisch ist die Funktion zum Einstellen des Onscreen-Displays selbst. Mit ihrer Hilfe legen Nutzer fest, wie lange und an welcher Stelle des Screens das Menü auftaucht. Wer viel mit den Bildeinstellungen spielt, weiß diese Funktion besonders zu schätzen.

Die OSD-Tasten sind recht dünn. Trotzdem reichen sie auch für das Einstellen des Displays bei abgedunkeltem Zimmer aus. Wer mit seinen Fingern über die Knopfleiste fährt, spürt jedes der Bedienelemente und verpasst keine Taste. Trotzdem sollten sich Anwender vor dem Ausschalten des Lichts ihre Position gut einprägen: Die einzige Beleuchtung am Monitor ist eine grüne LED rechts vom Einschalter.

Leistung

Der L1940P erreicht im DisplayMate-basierten Leistungstest 87 Punkte. Damit liegt er deutlich vor ViewSonics VX1962wm mit 81 Punkten. Am beeindruckendsten absolviert das Lenovo-Modell den Farb- und Graustufen-Test. Der L1940P ist in der Lage, deutlich mehr Abstufungen einer Farbe darzustellen als sein Rivale. Das zeigt auch, warum Filme auf dem Lenovo besser aussehen als auf dem VX1962wm.

Die maximale Helligkeit des L1940P liegt bei 273 Candela pro Quadratmeter. Verglichen mit den 290 Candela pro Quadratmeter des ViewSonic-Monitors ist das etwas schlechter.

Beim Test des L2440P hatten wir wiederholt festgestellt, dass unsere Augen müde werden, wenn wir länger als einige Sekunden konzentriert auf den Monitor blicken. Nicht so beim 19-Zoll-Lenovo-Modell: Auch nach langem Hinsehen bleiben die Augen entspannt.

Während der VX1962wm 1680 mal 1050 Pixel auflöst, schafft das Panel des Lenovo-Modells nur 1440 mal 900 Pixel. Die geringere Auflösung wirkt sich zwar bei Büro-Anwendungen nicht negativ auf die Bildqualität aus – wer mit dem Display spielt oder HD-Filme ansieht, merkt den Unterschied aber. Besonders bei den Figuren in „World of Warcraft“ treten stärkere Treppeneffekte auf.

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