Beim Asus Eee PC 1000HE handelt es sich um eine leicht getunte Version seines kleinen Bruders 1000H. Das „E“ im Namen steht für „Extended“ – also erweitert – und spielt primär auf den neuen Akku an, der das Netbook laut Datenblatt für 9,5 Stunden mit Strom versorgen soll. Darüber hinaus verbaut der Hersteller im 1000HE die neue Generation der Intel-Atom-CPU vom Typ N280 sowie eine neue Tastatur. Alles Änderungen, die den Rechner schneller und besser machen – und seine Bedienung vereinfachen.

Der 1000HE soll in Europa ab April erhältlich sein und umgerechnet knapp 400 Euro kosten. Wegen der konkreten Daten für die deutsche Markteinführung haben wir bei Asus angefragt und reichen sie an dieser Stelle nach.

Design

Auf den ersten Blick sieht der neue Eee PC aus wie jedes andere Asus-Netbook aus der 1000er-Serie. Wie gehabt ist das Gehäuse recht attraktiv mit leicht gerundeten Kanten und einem minimalistischen Eee-Branding in der oberen Ecke. Klar, besser machen könnte man das immer noch – zum Beispiel mit einer matten Oberfläche, die Fingerabdrücke nicht ganz so sehr anzieht. Oder mit einem 11-Zoll-Display bei gleicher Gehäusegröße, denn dann gäbe es diesen dicken, unförmigen Rahmen um die Anzeige nicht mehr. Aber das sind Kleinigkeiten.

Die erste offensichtliche Änderung des 1000HE im Vergleich zu anderen Geräten aus der Serie ist die neue Tastatur. Hier haben sich die Asus-Designer anscheinend vom Apple MacBook inspirieren lassen – denn hier wie dort sind die Tasten „isoliert“ angebracht. Sprich, zwischen den einzelnen Buchstaben gibt es eine Lücke von zwei bis drei Millimetern. Das macht das Tippen deutlich angenehmer, man trifft auch die Tasten besser. Mit diesem Trick tippt es sich auf dem kleineren Netbook-Tastenfeld schon fast so gut wie auf einer „echten“ Tastatur.

Auch das Touchpad unterhalb der Tastatur braucht sich im Vergleich nicht zu verstecken. Es ist deutlich größer als das vieler Konkurrenten und unterstützt Multitouch-Gesten.

Direkt über der Tastatur hat Asus vier Shortcut-Knöpfe angebracht. Einer davon schaltet die Hintergrundbeleuchtung der Anzeige ab – praktisch, wenn jemand von hinten ins Zimmer tritt, der den Inhalt des Monitors besser nicht sehen sollte. Und Energie spart es obendrein, wenn man mal kurz Kaffee holen geht. Die zweite Taste aktiviert eine Zoom-Funktion – dabei schaltet der 1000HE die Auflösung um. Die beiden übrigen Knöpfe sind programmierbar und starten beispielsweise Skype oder das E-Mail-Programm.

Bei den Anschlüssen unterscheidet sich der neueste Eee PC nicht von seinen Brüdern. Er bietet Ethernet, USB und Klinkenbuchsen für Mikro und Kopfhörer auf der linken Seite. Rechts befinden sich VGA-Ausgang, zwei weitere USB-Buchsen sowie ein kombinierter MMC-/SD-Kartenleser. Ein optisches Laufwerk, einen Fingerabdrucksensor oder einen digitalen Videoausgang gibt es nicht – Netbook-typisch eben.

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