8-Megapixel-Superzoomer: Panasonic Lumix DMC-TZ4

Die TZ4 ist weder die kleinste noch die schönste Kompaktkamera auf dem Markt. Aber sie leistet genau da hervorragende Arbeit, wo es darauf ankommt. Ihr 28-Millimeter-Weitwinkelobjektiv mit 10-fachem optischen Zoom liefert tolle Bilder. Gleichzeitig machen die praxisnahen Automatikeinstellungen aus dieser Kamera eines der benutzerfreundlichsten Superzoom-Modelle überhaupt.

Sie sieht eigentlich wie eine schlichte Kompaktkamera aus. Doch in der kleinen Panasonic Lumix DMC-TZ4 schlummert ein echtes Superzoom-Talent. Ihr 28-Millimeter-Weitwinkelobjektiv mit 10-fach-Zoom stammt von Leica. Die Kamera ist im Online-Handel ab etwa 180 Euro erhältlich.

Design

Die TZ4 sieht nicht gerade top-modern aus. Aber sie ist eben nicht einfach eine klobig geratene Kompaktkamera, sondern eher ein abgespecktes Superzoom-Modell. Mit ihrem großen Objektiv überzeugt sie wirklich. Und dabei passt sie weitaus besser in die Hosentasche als etliche andere Vertreter dieser Klasse, die sich beim Gehäuseformat an Spiegelreflexkameras orientieren. Die TZ4 liegt gut in der rechten Hand. Für die Finger gibt es eine Auflage mit strukturierter Oberfläche. Auf der Rückseite bietet eine Mulde auch für etwas dickere Daumen ausreichend Platz.

Die Bedienelemente sind äußerst schlicht gehalten. Zum typischen Vier-Wege-Navigationsfeld und der Menütaste gesellt sich noch eine praktische Schnellzugrifftaste. Darüber rufen Nutzer mit nur einem Klick Aufnahmeoptionen wie Weißabgleich oder ISO-Einstellungen auf.

An der Oberseite der Kamera befindet sich ein Modus-Einstellrad. Es bietet Platz für zwei Szenenmodi für den Schnellzugriff. Daneben liegt die Easy-Zoom-Taste. Durch einmaliges Betätigen dieser Taste fährt das Zoom-Objektiv vollständig heraus. Das funktioniert allerdings auch nicht schneller als ein manuelles Herausfahren des Zooms. In beiden Fällen dauert es zwei Sekunden.

zoom
Die TZ4 bringt einen riesigen 10-fach-Zoom mit.

Das robuste Gehäuse weist eine Klappe auf, unter der sämtliche Anschlüsse inklusive HD-Component-Ausgang verborgen sind. Ein SD-SDHC-Kartensteckplatz sitzt an der Geräteunterseite. Das Stativgewinde liegt nicht zentriert. Dadurch lassen sich jederzeit problemlos Akku oder Speicherkarten austauschen, ohne die Kamera vom Stativ zu nehmen.

Die TZ4 bietet nur einen einzigen echten Kritikpunkt: ihr winziges Display. Durch eine schwarze Umrandung wirkt das ohnehin schon knapp bemessene 2,5-Zoll-LCD noch kleiner. Immerhin passt sich die Hintergrundbeleuchtung automatisch schrittweise an verschiedene Lichtverhältnisse an. Dadurch bleibt der Bildschirm unabhängig vom Blickwinkel stets gut zu erkennen.

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