Luxus fürs Heimkino: Blu-ray-Player ab 1000 Euro im Vergleich

Wer einen HD-Fernseher zu Hause hat, benötigt für den hochauflösenden Filmgenuss einen Blu-ray-Player. Das Angebot an Geräten seit der Markteinführung des neuen Mediums stark gewachsen. Es gibt dutzende von Geräten mit Preisen von etwa 150 bis 2000 Euro. Wir haben alle Modelle über 1000 Euro verglichen und erklären, für wen sich ein High-End-Player lohnt.

Full-HD bietet im Vergleich zur SD-Auflösung von Fernsehen und DVDs eine rund dreimal höhere Bildqualität. Dadurch kommen beim Filmgenuss ungeahnte Details zum Vorschein. Voraussetzung ist natürlich ein geeigneter HD-Fernseher. Der allein nützt Käufern aber in Deutschland nicht viel. Die Fernsehanstalten strahlen ihr Programm bis 2012 noch in Standard-Definition-Auflösung aus. Wer also in den Genuss von hochauflösendem Bild kommen möchte, benötigt einen Blu-ray-Player.

Internet-Preisvergleichsdienste führen Blu-ray-Player bereits für knapp 150 Euro. Aber auch für mehr als 2000 Euro finden sich Geräte. Es stellt sich die Frage, worin sich der enorme Preisunterschied begründet, und ob es sich für den Verbraucher lohnt, mehr Geld auszugeben.

Modellauswahl

Der günstigste High-End-Player im Vergleich ist der BDP-S5000ES von Sony. Er kostet rund 1250 Euro. Das Gerät beherrscht die BD-Live-Wiedergabe und verarbeitet alle HD-Tonformate. Der LG BH100 für circa 1260 Euro unterstützt BD-Live nicht. Dafür liest sein Laufwerk nicht nur Blu-rays, sondern auch HD-DVDs. NADs T587 geht für etwa 1350 Euro über die Ladentheke. Wie das Sony-Modell ist auch er BD-Live-kompatibel. Denons DVD-3800BD gibt alle HD-Tonformate wieder und verfügt über zwei Komponenten-Ausgänge. Dafür kommt der rund 1800 Euro teure Player ohne BD-Live-Unterstützung. Der BD8002 von Marantz ist baugleich mit dem Denon-Modell. Er kostet mit circa 2000 Euro allerdings 200 Euro mehr. Pioneers BSP-LX91 bringt für etwa 2400 Euro zwei HDMI-Ausgänge mit. Zudem beherrscht der Player BD-Live und alle HD-Tonformate.

Die wichtigsten Features im Überblick

Ein Blu-ray-Laufwerk alleine ist noch keine Garantie für gute Bildqualität. Der Player muss unbedingt auch über eine HDMI-Schnittstelle verfügen. Dabei sollte es sich nach Möglichkeit um eine HDMI-1.3-Schnittstelle handeln. Sie überträgt bis zu 10,2 GByte pro Sekunde und ermöglicht so neben dem Senden von Full-HD-Bildmaterial mit erweitertem Farbprofil auch die Übermittlung von unkomprimiertem 8-Kanal-Ton an den Fernseher. Dadurch wirken Explosionen im James-Bond-Film noch realistischer, und Zuschauer hören die durch die Luft fliegenden Kugeln trotz des Grollens hochgehender Benzinfässer.


Für eine verlustfreie Bild- und Tonübertragung sollte ein teurer Blu-ray-Player eine HDMI-1.3-Schnittstelle an Bord haben.

Ebenfalls wichtig ist das Blu-ray-Profil. Ein teurer Player sollte mindestens das Profil 1.1 beherrschen. Es schreibt 256 MByte internen Gerätespeicher und einen zweiten Bilddekoder für Bild-im-Bild vor. Blu-ray-Medien, die auf diesem Profil basieren, sind mit dem BonusView-Logo gekennzeichnet. Noch besser ist es, wenn der Player das im Januar 2008 eingeführte Profil 2.0 beherrscht. Zu ihm gehören ein Netzwerkanschluss und BD-Live-Unterstützung. Bei BD-Live-Medien holt sich das Abspielgerät zusätzliche Informationen zum laufenden Film aus dem Internet.

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