Mit Abmessungen von 12,9 mal 6,9 mal 6,7 Zentimetern gehört der neue Sony eher zu den kompakteren Full-HD-Camcordern auf dem Markt. Der große CMOS-Bildsensor und das bewährte Objektiv machen den CX11E zu einem verlockenden Angebot. Das Gerät gibt es derzeit für knapp 600 Euro im Online-Handel.

Design

Das Äußere des HDR-CX11E spricht an. Die Abmessungen entsprechen zwar in etwa denen der Modelle HF10, HF11 und HF100 von Canon, doch der Sony-Camcorder wirkt runder, schlanker und eleganter. Am hinteren Ende macht das Gehäuse einen Schwung nach oben. So sitzt es sicherer in der Hand als die röhrenförmige Konkurrenz. Durch die entspanntere Haltung fällt die Bedienung des Zoom-Reglers, des Power-/Modus-Knopfs und des Fotoauslösers mit dem Zeigefinger deutlich leichter. Weiter vorne auf der Oberseite befinden sich ein Zubehörschuh mit einer Schiebeabdeckung und ein Drei-Kanal-Mikrofon.

Einen Nachteil haben die kleineren Maße allerdings: Mit dem Gehäuse ist auch der Bildschirm geschrumpft. Anstelle der 3,2 Zoll des SR11 misst der Touchscreen des CX11E nur 2,7 Zoll. Das wirkt sich auch negativ auf die Bedienung aus, ein größeres Display ist hier einfach angenehmer. Auf dem Rahmen des Schirms befinden sich die gleichen Bedienelemente für Zoom und Aufnahme. Unter dem Bildschirm verbergen sich Tasten für Gegenlichtausgleich, Automatikmodus, Info-Anzeige und Wiedergabe. Außerdem liegt hier der Nightshot-Schalter, der in den Infrarot-Aufnahmemodus wechselt.

Die Bedienelemente der Sony Handycam HDR-SR11 im Überblick

Hinter einer Plastikklappe an der Rückseite sitzen ein Mini-HDMI- und ein proprietärer Komponentenausgang. Ein Kabel für die AV-Buchse ist im Lieferumfang enthalten. Wie die meisten Hersteller spart sich Sony allerdings das HDMI-Kabel. Ein Druck auf den Schnellstart-Knopf macht den Camcorder nach etwa zwei Sekunden einsatzbereit – mit halbvoller Speicherkarte benötigt der CX11E im Test ansonsten rund fünf Sekunden. Der verhältnismäßig riesige Akku sitzt in einem Fach neben dem Power-/Modus-Knopf.

Ausstattung

Wir vermissen ein paar Ausstattungsmerkmale. Es gibt weder eine Videoleuchte noch einen Sucher. Außerdem verfügt der Camcorder über keine Mikrofon- oder Kopfhörerbuchse. USB-Anschluss? Ebenfalls Fehlanzeige. Die direkte Verbindung mit dem PC zur Datenübertragung ist nur mit Hilfe der mitgelieferten Docking-Station möglich. Ärgerlich, denn wer unterwegs ist und eben einem Freund ein Video auf den Rechner kopieren möchte, muss das Dock mitschleppen. Bei der Konkurrenz reicht meistens ein einfaches USB-Kabel.

Ein automatischer Verschluss schützt die 12-fach-Zoom-Linse. Direkt neben ihr sitzt ein Fotoblitz. Darunter befindet sich ein Drehelement mit einem Knopf in der Mitte. Es gewährt dem Anwender Zugriff auf manuellen Fokus, Belichtungsabgleich, Weißabgleich und Verschlussgeschwindigkeit. Um eine dieser Funktionen zu aktivieren, drückt der Kameramann den Knopf ein paar Sekunden und wählt dann auf dem Display die gewünschte Option. Das ist nicht besonders intuitiv. Beim manuellen Fokus erfüllt das Rädchen seinen Zweck allerdings sehr gut.

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