Cowon O2PMP: portabler Mediaplayer mit 4,3-Zoll-Touchscreen

ARD, ZDF, C&A – BRD, DDR und USA. AVI, WMV und MKA – MP3, WMA, das kann er, klar. Die Liste der Dateiformate, die der Cowon O2PMP unterstützt, reicht für einen ganzen Eimer solcher Fanta-4-Song-Derivate. Daneben bringt er einen 4,3-Zoll-Touchscreen, eine LKW-Ladung an Feintuningoptionen für Audio und Video, einen großen internen Flash-Speicher sowie einen SDHC-kompatiblen Speicherkartenslot mit.

Eigentlich sollte der O2PMP bereits Ende letzten Jahres in den Handel kommen, damals unter dem Namen O2. Der gleichnamige Mobilfunkprovider fühlte sich in seinen Rechten verletzt – so musste sich die Cowon-Fangemeinde gut drei Monate gedulden, bis es zu einer Einigung zwischen den Firmen kam. Nun ist es soweit, der Player steht in den Regalen. Wir haben den PMP genau unter die Lupe genommen.

Design

Der Cowon O2PMP kommt mit 16 und 32 GByte Speicherkapazität und ist in den Farben Schwarz und Weiß verfügbar. Mit den Abmessungen von 12,0 mal 7,3 mal 1,8 Zentimetern ist der Player nur etwas größer als der erste iPod und passt erstaunlich gut in die Hosentasche. Er macht einen solide verarbeiteten Eindruck und übersteht dank Flash-Speicher ruppigere Behandlungen als seine Kollegen mit Festplatten.

Unter der Klappe verbergen sich USB-Port und SD-Kartenleser.

Ein 4,3 Zoll großes Touchscreen-Display dominiert die Vorderseite des Cowon O2PMP. Ein Plastikrahmen umgibt den etwa einen Millimeter versenkten Bildschirm und schützt ihn so vor Kratzern. Die einzigen mechanischen Bedienelemente des Players sind ein Lautstärkerregeler auf der Oberseite sowie ein Ein-/Aus-/Hold-Schieber rechts neben dem Display. Auf der linken Seite des Players befindet sich eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse sowie ein Anschluss für das Ladegerät. Dazwischen liegt eine Klappe, die USB-Port und SDHC-Kartenleser verdeckt. Im Zubehör bietet der Hersteller einen Adapter für 10 Dollar an, der aus der USB-Buchse einen Composite-Ausgang macht. Videos zeichnet der O2PMP allerdings nicht auf – dieses Feature ist dem Cowon A3 vorbehalten.

Weitere Details umfassen einen Lautsprecher auf der Rückseite, eine LED, die Auskunft über den Ladezustand des Player gibt, sowie einen Stylus, der wie beim Cowon D2+ auch als Standfuß dient. Allerdings sitzt der O2PMP nicht sonderlich sicher in dem aufklappbaren Mini-Stativ. Für den Schreibtisch reicht es, auf einer holprigen Zugfahrt kippt der PMP öfters um.

Nicht besonders stabil und etwas sperrig: Die Standfuß-Stylus-Kombination ist genauso groß wie der neue iPod Shuffle

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