Es gibt einen ganzen Haufen schöner 12-Megapixler im Handel. Wieso wirft Olympus mit der µ-5000 also noch eine Kamera dieser Klasse auf den Markt? Immerhin: Mit ihrem fünffachen optischen Zoom, bis zu acht Fotos pro Sekunde und einem Beauty-Modus klingt die Knipse nach einem verlockenden Angebot. Besonders bei einem Marktpreis von knapp 180 Euro.

Design

Die µ-5000 befindet sich preislich am unteren Ende der µ-Serie von Olympus. Das sieht man ihr nicht an. Unser Testgerät ist mit einem schicken, dunkelblau spiegelndem Lack überzogen. Alternativ gibt es die Kamera auch in schwarz und magenta. Auf der Rückseite liegt ein Drehelement zur Auswahl zwischen den verschiedenen Szenemodi. Die übrigen Tasten schließen bündig mit dem Gehäuse ab. Sie lassen sich sehr gut bedienen und sind deutlich widerstandsfähiger gegenüber Staub und Verdreckung als gewöhnliche, hervorstehende Knöpfe. Die Bezeichnungen der Bedienelemente sind verständlich und übersichtlich.

Die Bedienelemente der µ-5000 sind ungewöhnlich, funktionieren aber trotzdem exzellent.

Das Hantieren mit der Kamera macht einfach Spaß. Trotz dem fünffach-Zoomobjektiv passt sie bequem in die Hosentasche und startet schnell. Das 2,7-Zoll-LC-Display sieht gut aus – sogar in grellem Sonnenlicht.

Ausstattung

Olympus und Speicherkarten: Der Hersteller setzt seit langem auf xD-Karten, die sich nie wirklich etablieren konnten. Selbst Fujifilm scheint das sinkende Boot langsam zu verlassen und zu SD-Karten zu wechseln. Olympus dagegen beharrt auf dem Format und liefert dafür einen microSD-Adapter mit. Das finden wir praktisch, denn so lässt sich ein und dieselbe Karte sowohl für die Kamera als auch für das Mobiltelefon benutzen. Außerdem sind die Speichermedien sehr günstig: Eine microSD-Karte mit 2 GByte Kapazität gibt es schon für knapp vier Euro.

Wer allerdings bereits einen ganzen Stapel von SD-Karten von seiner alten Kamera besitzt, guckt in die Röhre. Aber wie gesagt, bei den Preisen stellt das kein wirkliches Hindernis dar.

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