Philips hat mit seinen Aurea-Modellen und seinem Cinema-Fernseher mit 21:9-Bildformat in der letzten Zeit für positive Schlagzeilen gesorgt. Die Geräte sind äußerst schick und qualitativ sehr hochwertig, dafür kosten sie aber auch eine ziemliche Stange Geld.

Mit seinem 42-Zöller 42PFL7403D hat Philips auch für dünnere Geldbeutel einen attraktiven LCD-TV im Angebot. Der rund 1000 Euro teuere Fernseher bietet trotzdem keine schlechte Ausstattung. Ob das Modell auch bei der Funktionalität und der Bildqualität überzeugt, haben wir getestet.

Design

Wer sich schon immer einen riesigen iPod fürs Wohnzimmer gewünscht hat, wird am glänzenden Design des 42PFL7403D sicher Gefallen finden. Der Hersteller hat dieses Styling zuvor schon bei der 9000er-Reihe verwendet. Es sieht durchaus attraktiv aus, wenn auch der viele Kunststoff manchem nicht behagen mag. Besonders schick ist die durchsichtige Kunststoffleiste, die sich rund um den klavierlackschwarzen Fernseher zieht.

Die Fernbedienung ist nichts Besonderes. Immerhin verfügt sie über ein gummiertes Navigationspad. Das ist recht ungewöhnlich. Doch merkwürdigerweise fühlt sich das Pad etwas rutschig an.

Funktionsumfang

In nicht allzu ferner Zukunft wird wohl jeder Fernseher auf dem Markt 1080p-tauglich sein. Derzeit findet sich dieses Feature aber nur bei Modellen im mittleren bis gehobenen Preisbereich. Da der Philips in diese Kategorie gehört, bietet er eine Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln.

Als Fernseher des mittleren Segments fehlt dem 42PFL7403D allerdings ein Ethernet-Port. Philips integriert diesen Anschluss nur bei seinen Topgeräten. Immerhin spielt die 7400er-Serie Dateien von USB-Speichermedien ab. Für die Bildverarbeitung sorgen die Philips-Technologien Pixel Plus 3 HD und HD Natural Motion. Sie bieten sowohl Rauschunterdrückung als auch 100-Hz-Wiedergabe.

Die Reaktionszeit des Panels gibt Philips mit 3 Millisekunden an. Das klingt recht schnell und sollte helfen, Bewegungsunschärfen zu reduzieren. Laut Hersteller liegt das dynamische Kontrastverhältnis bei 30.000:1. Dieses Verhältnis dürfte sich in der Praxis aber wohl eher um den Faktor 10 reduzieren.

Zur Vervollständigung der HD-Fähigkeiten des Fernsehers kommt ein digitaler HD-Tuner mit – zugegebenermaßen begrenzter – EPG-Unterstützung hinzu. Darüber hinaus sind für dazu kompatible Geräte großzügige vier HDMI-Ports vorhanden. Außerdem finden sich am Gerät die obligatorischen zwei Scart-Anschlüsse.

Philips gibt dem Benutzer seit jeher eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten an die Hand. Häufig entpuppen sich diese jedoch eher als Hindernis denn als Hilfe. Beim Versuch, etwa den Kontrast zu justieren, nimmt der Schieberegler fast ein Drittel des Bildschirms in Anspruch. Dadurch verdeckt er genau das Bild, das der Anwender gerade kalibriert will. Bedauerlicherweise sind die meisten voreingestellten Modi unbrauchbar. Sie liefern deutlich überschärfte Bilder, die aussehen wie mit der Schere zerschnitten. Der Film-Modus ist insgesamt recht ordentlich – eine etwas aufgedrehte Hintergrundbeleuchtung vorausgesetzt.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Philips 42PFL7403D: Full-HD zum fairen Preis

  • Am 17. April 2009 um 17:39 von Jürgen

    nur HD Qualität?
    ich habe der 42PFL7403D nun seit 4 Monaten zu Hause stehen und muss sagen, dass das Bild in jedem Falle klasse ist. Zuerst wurde SD Signal via Scart zugeführt, das Bild war i.O. Der neue HD Receiver liefert das SD Bild digital via HDMI und das Bild wurde wirklich klasse. HDNM auf Minimum liefert zudem noch ein sehr plastisches Bild (auch wenn das nicht jeder mag!)

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