Die 500D fügt sich in Canons Produktpalette nahtlos zwischen der 450D und der 40D ein. Für den Body spricht der Hersteller eine unverbindliche Preisempfehlung von 799 Euro aus. Neben dem Gehäuse alleine wird es ab Mai außerdem zwei Kits geben: eines mit dem Objektiv EF-S 18-55 IS für 899 Euro und eines mit dem EF-S 18-200 IS für 1299 Euro.

Update: Inzwischen ist das Serienmodell der Canon EOS 500D erhältlich. Zum ausführlichen Testbericht geht es hier.

Zunächst folgt ein kleiner Überblick über die technischen Eckdaten der 450D und der 500D sowie ihres kürzlich angekündigten Konkurrenten, der Olympus E-620:

Tabelle anzeigen: Canon EOS 450D, 500D und Olympus E-620 im Vergleich

Canon EOS 450D, 500D und Olympus E-620 im Vergleich

Hersteller Canon Olympus Canon
Modell EOS 450D E-620 EOS 500D
Preis 470 Euro 749 Euro (UVP) 799 Euro (UVP)
Sensortyp CMOS Live MOS CMOS
Auflösung 12,2 Megapixel 12,3 Megapixel 15,1 Megapixel
Empfindlichkeiten ISO 100 – 1600 ISO 200 – 3200 ISO 100 – 12.800
Formatfaktor 1,6 2,0 1,6
Serienbildrate 3,5 Bilder/s 4,0 Bilder/s 3,4 Bilder/s
Autofokus 9-Punkte-AF 7-Punkte-AF 9-Punkte-AF
Live-View ja ja ja
Videoaufzeichnung nein nein 1080p (20 fps), 720p (30 fps)
Displaygröße 3,0 Zoll 2,7 Zoll 3,0 Zoll

Videos abdrehen

An die EOS 5D Mark II kommt die 500D mit ihrer Videofunktion gewiss nicht heran. Die professionelle Spiegelreflex zeichnet 1080p mit 30 Bildern pro Sekunde auf, während sich die 500D mit 20 zufriedengibt. Dafür kostet die neue Canon auch nur rund ein Drittel. Die 500D übertrifft die Nikon D90, die 720p-Filmchen mit 24 Frames pro Sekunde dreht, deutlich. Wir hatten die Gelegenheit, mit einem Vorserienmodell der 500D ein paar Stunden herumzuspielen – unter den wachsamen Augen von Canon-Mitarbeitern.

Die Videofunktion ist sehr ähnlich wie bei der 5D Mark II umgesetzt. Der Autofokus lässt sich allerdings während der Aufnahme an- und abschalten. Beim Aktivieren braucht die Kamera leider etwas, um den Fokus zu finden. Aber wenigstens ist kein Stoppen und Neustarten erforderlich. Wir haben für unsere kurzen Videotests leider einen grauen Wintertag erwischt – trotzdem, die Filmchen sehen ordentlich aus. Die Umsetzung ist auch von der Bedienung her gelungen: Es gibt einen dedizierten Aufnahme-Knopf.

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