Fujifilms Versprechungen, was den EXR-Sensor angeht, waren nicht bloß leere Worte. Der Bildsensor löst im Standard-Modus 12 Megapixel auf und ermöglicht damit bei 300 dpi Ausdrucke mit einer Breite von über 30 Zentimetern. Andere Kompaktkameras lösen ebenfalls 12 Millionen Pixel auf – mit einer Größe von 1/1,6 Zoll besitzt der lichtempfindliche Chip der F200EXR allerdings die doppelte Fläche wie ein Standard-1/2,3-Zoll-Sensor. Allein dieser Aspekt dürfte einen deutlichen Unterschied machen.

Design

Das Gehäuse macht einen guten Eindruck. Die F200EXR wirkt solide, kompakt und stylisch. Trotz dem 3 Zoll großen Display bleibt noch genug Platz für die Bedienelemente auf der Rückseite. Oben sitzt ein Drehelement zur Auswahl des Szeneprogramms. Darunter befinden sich vier weitere Tasten für verschiedene Kamerafunktionen, die um ein Vier-Wege-Steuerkreuz herum angeordnet sind.

Die FXR200 nimmt nicht nur schöne Bilder auf, sie sieht auch noch gut aus.

Allerdings ist die Bedienung teilweise etwas verwirrend. Befindet sich die F200EXR im neuen EXR-Modus für Aufnahmen mit hohem Dynamikbereich, so ist die alte Funktion zur Verbesserung der Dynamik ebenfalls aktiviert. Außerdem liefert die Kamera auch bei hohen ISO-Werten brauchbare Bilder, wenn die EXR-Funktion deaktiviert ist. Es fällt uns oft schwer, einzuschätzen, welcher Modus sich für welche Situation am besten eignet.

Darüber hinaus hängen viele Einstellungen voneinander ab und beeinflussen sich gegenseitig. Im Velvia-Szenenprogramm beispielsweise ist der EXR-Modus immer deaktiviert. Es dauert, bis man hier die Übersicht über den ganzen Umfang der Funktionen bekommt.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Fujifilm FinePix F200EXR: EXR-Sensor setzt neue Maßstäbe

  • Am 1. Oktober 2009 um 14:35 von Jerry kadavil

    F200EXR vs F31fd
    Hallo,

    ist die Qualität der F200EXR in Sachen Bild & Video Qualität wesentlich besser als von der F31fd?

    Danke

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