Obwohl Samsung bereits ein 12-Zoll-Netbook mit VIA-Nano-Plattform namens NC20 vorgestellt hat, bleibt das erste Netbook der Koreaner – das NC10 – ein Bestseller. Wir haben uns angesehen, was es kann und ob es diesen Status zu Recht hat.

Design

Das NC10 ist sicherlich nicht das auffälligste Netbook auf diesem Planeten. Aber es hat viele Fans, die sein funktionelles, zeitgemäßes Design mögen. Es ist in Schwarz und in Weiß erhältlich – und sieht in beiden Varianten gut aus. Uns gefällt die schwarze Version besser – denn hier kommt der metallisch glänzende Streifen, der das Gehäuse einfasst, mehr zur Geltung. Sowohl das schwarze als auch das weiße NC10 sind nicht glänzend und dementsprechend deutlich unempfindlicher für Fingerabdrücke als ein Großteil der Konkurrenz.

Die Abmessungen des NC10 entsprechen in etwa denen aller 10-Zoll-Netbooks. Es misst 26,1 mal 18,5 Zentimeter bei einer Bauhöhe von 3 Zentimetern. Damit ist es etwas kleiner als der Eee PC 1000HE von Asus (26,6 mal 19,1 mal 3,8 cm). Mit 1,3 Kilo wiegt es darüber hinaus etwa 100 Gramm weniger als der Eee PC.

Wenn es um die Anschlüsse geht, überzeugt das Samsung-Gerät wie fast alle Netbooks am Markt. Links befinden sich zwei USB-Ports und ein Netzwerkanschluss, auf der rechten Seite sitzen die Klinkenbuchsen für Mikro und Kopfhörer, ein weiterer USB-Anschluss, VGA sowie die Aufnahme für ein Kensington-Lock. Praktischerweise sind alle Anschlüsse von oben beschriftet. Wer also seine Ohrhörer einstöpseln möchte, muss den Kopf nicht erst zur Seite neigen, um die richtige Buchse zu finden.

Dank der ordentlichen Abmessungen des NC10 konnten die Entwickler ein verhältnismäßig großes Tastenfeld einplanen. Auf ihm lässt es sich gut tippen. Wer etwas übt, kann auch ohne größere Einschränkungen mit dem Zehn-Finger-System schreiben. Auch das Touchpad unterhalb überzeugt. Zwar ist es nicht multitouchfähig wie viele Eee PCs, aber es verfügt immerhin über eine Scroll-Leiste auf der rechten Seite, die das Navigieren auf Webseiten vereinfacht.

Ausstattung

Unter der Haube entspricht das NC10 den meisten Netbooks. Es verfügt über eine 1,6 GHz schnelle Intel-Atom-N270-CPU, 1 GByte DDR2-RAM mit 533 MHz und eine integrierte Grafik vom Typ Intel 945GS. Daten legt es auf einer 160 GByte großen, konventionellen Festplatte ab. Das ist zwar nicht die absolute Oberklasse – das Asus N10 speichert maximal 320 GByte – reicht aber trotzdem problemlos aus für eine mächtige Musiksammlung im MP3-Format und einige Staffeln der Lieblingsserien.

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