Digitale Spiegelreflexkameras gibt es mit Kit-Objektiv bereits für rund 300 Euro, beispielsweise die Olympus E-420 oder die Nikon D40. Ebenso viel kostet die Canon Powershot SX10 – die allerdings keinen Spiegelkasten und keine Wechseloptiken besitzt, denn sie ist eine Bridgekamera.

Design

Das Design ist mit dem der S5 praktisch identisch. Damit stellt die SX10 ebenfalls eine sehr benutzerfreundliche Kamera dar. Mit einem Gewicht von 585 Gramm fühlt sich die Knipse beinahe wie eine DSLR an. Der große Griff sorgt dafür, dass sie trotzdem gut in der Hand liegt.

Neue Aufnahmemodi sind nicht hinzugekommen – allerdings hat der Hersteller das Layout überarbeitet. Der An-Aus-Schalter besitzt nun nicht mehr mehrere Funktionen, sondern dient nur noch als Power-Taste. Für den Wechsel in den Betrachtungsmodus gibt es ebenfalls einen dedizierten Button. Er sitzt etwa an der Stelle, wo sich der Daumen des Fotografen befindet. Darunter liegen Bedienelemente für die Belichtungsanpassung und die Autofokuspunkte. Sie sind mit hellblauen Icons auf grauem Hintergrund beschriftet. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist es nicht einfach, sie zu erkennen.

Mach‘ dich lang: Bei maximaler Brennweite schaut das Objektiv 3,5 Zentimeter weiter aus dem Kameragehäuse heraus.

Rechts auf der Rückseite liegt ein Rädchen, das ein Vier-Wege-Pad mit Funktionstaste in der Mitte einschließt. Allerdings fühlt sich das Drehelement etwas zu leichtgängig an. Im Test schießen wir beispielsweise bei der Wahl der Belichtungszeit häufig über das Ziel hinaus. Hier ist definitiv etwas Eingewöhnungszeit notwendig. Der Zoomregler macht ebenfalls einen etwas unpräzisen Eindruck. Das stellt allerdings ein übliches Problem bei Superzoom-Kameras dar, denn anstelle einer stufenlosen Brennweitenveränderung sind nur einzelne kleine Schritte möglich. Wir sind gespannt, wie die Hersteller diese Schwäche bei noch größeren Zoomstufen in den Griff bekommen.

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