Gerüchte über einen neuen Walkman haben bereits lange Zeit im Internet die Runde gemacht, bevor Sony ihn offiziell ankündigte. Auf der CES in Las Vegas stellte ihn der japanische Hersteller dann der Öffentlichkeit vor. Wir hatten bereits die Chance, einen Prototyp zu entführen und unter die Lupe zu nehmen.

Ein Erscheinungsdatum sowie eine unverbindliche Preisempfehlung für Deutschland konnte uns Sony noch nicht nennen. Amazon Großbritannien listet den 31. Mai als Liefertermin und verlangt umgerechnet 275 Euro (250 Pfund) für die 32-GByte-Version des X1050.

Pluspunkte

Der NWZ-X1050 fühlt sich handlich und solide an. Die Einfassung im Granitstil stellt einen schönen Kontrast zur mattschwarzen Oberfläche der Vorder- und Rückseite dar. Mit einer Bilddiagonale von 3 Zoll ist das Display etwa ein halbes Zoll kleiner als das des iPod Touch, reagiert aber ebenso flüssig. Die Auflösung beträgt 432 mal 240 Bildpunkte – auch hier liegt Sony knapp hinter dem Konkurrenten von Apple.

Die rau wirkende Graniteinfassung stellt einen schönen Kontrast dar und lässt den Medienplayer weniger brav wirken.

Die Oberfläche, auf der Anwender durch ihre Alben navigieren, lässt Apples Cover Flow links liegen. Die Cover fliegen nicht flach auf dem Display vorbei, sondern von links hinten nach rechts vorne – und zurück. Das Spektakel wirkt beinahe wie ein Stapel Spielkarten in den Händen eines Zauberkünstlers. Die Scrollgeschwindigkeit hängt davon ab, wie schnell der Nutzer seine Musiksammlung mit dem Finger anschubst.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Sony NWZ-X1050: OLED-Mediaplayer mit genialer Oberfläche

  • Am 13. September 2010 um 21:05 von Bastian

    Ausführlicher Testbericht
    Schöner Testbericht,
    doch würde es mich nun sehr interessieren ob Sony die anfänglichen "Kinderkrankheiten" des Mediaplayers in den Griff bekommen hat.

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