Portable Mediaplayer mit Touchscreen-Displays sind groß im Kommen. Kein Wunder: Läuft die Bedienung über den Bildschirm, werden die mechanischen Tasten weitgehend überflüssig. Immer kleinere Geräte mit immer größeren Displays sind die logische Konsequenz. Mit dem iPod Touch hat Apple vorgemacht, wie es geht. Mit dem YP-P2 wagte sich Samsung ebenfalls erstmals in dieses Gebiet – mit Erfolg. Es hagelte Lob sowohl seitens der Presse als auch der Besitzer. Der YP-P3 ist ein würdiger Nachfolger. Er bietet überwältigend viele Funktionen und mit den besten Sound, den man derzeit bei portablen Geräten findet.

Design

Auf den ersten Blick unterscheidet sich der Samsung P3 nicht sonderlich von seinem Vorgänger, dem P2 – kein Wunder, große Änderungen am Design hat der Hersteller nicht vorgenommen. Durch die kleinen Tweaks am Äußeren macht der Player allerdings einen etwas schickeren Eindruck. Der P3 ist ein wenig schlanker geworden und misst jetzt lediglich 10,2 mal 5,3 Zentimeter bei einer Dicke von 9,9 Millimetern. Außerdem wirkt die Oberfläche des Neuen etwas edler. Er fühlt sich solider und wertiger an als der iPod Touch von Apple.

Wie beim P2 und Touch auch dominiert ein großes Farbdisplay die Vorderseite des Geräts. Der berührungsempfindliche Bildschirm misst 3 Zoll und löst 480 mal 272 Pixel auf. Die Farben sehen einfach umwerfend aus. Jeder hinterlassene Fingerabdruck sorgt für ein schlechtes Gewissen. Da die Bedienung des Players allerdings primär über den Bildschirm erfolgt, lässt sich das nicht vermeiden. Lediglich zur Lautstärkeregelung sowie für Play, Pause und Hold gibt es mechanische Tasten. An der Oberseite des P3 befindet sich ein winziger Mono-Lautsprecher. Die Qualität ist nicht berauschend. Dennoch, um der Clique mal eben das neue Lieblingslied vorzuspielen, reicht er völlig aus.

So sieht das Hauptmenü des Samsung YP-P3 aus.

Apple hat mit dem iPod Touch völlig neue Maßstäbe gesetzt, was die Bedienung von Geräten per Touchscreen angeht. Samsung schickt sich an, den seit drei Jahren bestehenden Vorsprung aufzuholen. Die Menüs sind übersichtlich aufgebaut: Auf dem Startbildschirm liegen Icons für die wichtigsten Features: Musik, Videos, Fotos, Einstellungen et cetera. Rechts und links vom Hauptbildschirm liegen zwei weitere Oberflächen, die der Anwender erreicht, indem er mit dem Finger quer über das Display streicht. Sie bieten Platz für eine Reihe von Widgets. Die Menüstruktur ist sehr intuitiv aufgebaut – nach wenigen Minuten findet man sich wunderbar zurecht.

Neueste Kommentare 

7 Kommentare zu Samsung YP-P3: tolles 3-Zoll-Display und geniale Soundqualität

  • Am 21. Mai 2009 um 15:22 von Patrick

    Einfach nur GEIL!
    Ich habe mir vor 2 Tagen den P3 zugelegt und bin einfach nur beeindruckt! Bilder, Videos in unglaublicher Quali, Musik, Tonausgabe, Spiele, Bluetooth, Alarm, Adressbuch… und so verdammt vieles mehr… Peis-Leistungsverhältnis 1A und Handhabung und Bedienung auch unfassbar geil! Ich kann dieses Gerät nur jedem empfehlen und sagen, dass es eine tolle Begleitung für den Alltag ist!
    Samsung, diesmal ist euch wirklich was gelungen!!!! :)

    LG PAtrick

  • Am 25. Juli 2009 um 22:04 von Martin

    Nur mit Windoof
    "Zudem ist der Player zu Windows, Mac und Linux kompatibel. "

    Stimmt nicht! Das Gerät verlangt WinXP SP2, bzw. Vista UND Windows Media Player 10 oder höher. Eine Verbindung von Linux oder Apple ist nicht möglich.

    • Am 18. Mai 2010 um 11:06 von TiSiE

      AW: Nur mit Windoof
      Also, ich habe meinen P3 problemlos unter Kubuntu 8.04 mit Musik und Videos bestückt.

      Man muss nur die PC-Connection von MTP ( wer brauch denn sowas..) auf UMS stellen, und schon ist der P3 ein stinknormaler Wechseldatenträger :)

  • Am 21. November 2009 um 12:58 von Jan

    Kein Ipod Touch Killer?
    Also klar, besser ist der P3 nicht als der Ipod Touch. Aber ich halte ihn durchaus für gleichwertig. Wlan benötige ich eh nicht. Da bringt mich Bluetooth weiter. Und wo der Ipod touch auch nicht mithalten kann: Der p3 hat nen Flash Player. Und nicht nur flash Lite sondern flash 8 und actoinscript 2.0
    Sprich: Wenn mir langweilig ist, programmiere ich mir meine eigenen "apps"

    Noch dazu spricht mich das design irgendwie mehr an als das des Ipod touch.

  • Am 3. April 2010 um 21:48 von H.R.Gatti

    Super Gerät
    Hab mir das Teil gekauft und mit Shure Se530 ausgestattet.
    Was man da zu hören kriegt ist echt nur mit ner Liveperformance zu topen!!!
    Versteht sich von selbst das da nur OGG-Dateien draufkommen.
    Bei Katie Melua hat man echt das Gefühl Die stehe direkt vor Dir! Da höhrt man echt jeden Atemzug! Und man hat das gefühl man höhre ihre Fingernägel wachsen 😉
    Auch Klassik kommt total wie live rüber. Da höhrt man die Griffwechsel, Notenblätter rumblättern, echt einfach alles.
    Hab diverse MP3-Player durchgecheckt aber der hier ist im Bezug auf die Akkustik schlicht der Hammer!
    Da kann ich sehr gut auf W-Lan verzichten.
    Auch die Übertragung der daten geht sehr flott von statten, und dies ohne irgend welche Programmvorschriften……
    Bin einfach nur begeistert und kann ihn nur empfehlen!!!!!!!!!!!!!!

  • Am 9. April 2010 um 15:24 von Stefan

    Blödsinn
    okay, der KLang ist gut, wären da nicht regelmäßig die kleinen Störgeräusche.. eine nciht ganz klare Bedienung – und eine Software, bei der das Deutsch mcih an die ersten japanishcen Bedienungsanleitungen in den 70ern erinnert. Hallo? Ich hbae das Gerät enttäuscht zurück gegeben.

  • Am 14. April 2010 um 20:03 von Philipp

    Samsung YP P3 – Blödsinn
    "Stefan schrieb am 9. April 2010 um 15:24Blödsinn
    okay, der KLang ist gut, wären da nicht regelmäßig die kleinen Störgeräusche.. eine nciht ganz klare Bedienung – und eine Software, bei der das Deutsch mcih an die ersten japanishcen Bedienungsanleitungen in den 70ern erinnert. Hallo? Ich hbae das Gerät enttäuscht zurück gegeben."

    Kann es sein, dass Sie nicht nur diesen Kommentar sondern auch die
    genannten Bedienungsanleitungen verfasst haben ?!

    Naja – wenigstens der Betreff Ihres Kommentars ist inhaltlich gelungen !!

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