Fotografen sind schwer zufrieden zu stellen – sie wollen immer mehr. Keine Linse zoomt weit genug, bringt ausreichend Landschaft aufs Bild oder erlaubt hinreichend nahe Makroaufnahmen. Wer das von der 12-Megapixelkamera Olympus SP-590 UZ mit ihrem 26-fachen Zoom sagt, sollte sich ernsthaft Sorgen wegen seiner Ansprüche machen. Für „nur“ 325 Euro wechselt die Superzoomkamera den Besitzer.

Pluspunkte

Der Brennweitenbereich der Linse beginnt bei 26 Millimetern im Kleinbildäquivalent. Damit übertrifft sie die „gewöhnliche“ Weitwinkelkamera um zwei Millimeter. Gleichzeitig zoomt sie mit 676 Millimetern weit genug, um aus München eine österreichische Gemse abzulichen – naja, fast jedenfalls. Was Nahaufnahmen angeht, so knipst die Kompakte Gegenstände selbst dann noch, wenn sie nur einen Zentimeter von der Linse entfernt sind. Das Objektiv gehört sicherlich zu den flexibelsten auf dem Markt.

Olympus SP-590 UZ

Die Aufnahme weist praktisch keine Verzerrungen auf. Für eine Linse mit einem 26-fachen Zoom ist das außergewöhnlich. Selbst in den Ecken bildet sie Details noch rasiermesserscharf ab (zum Vergrößern auf das Bild klicken, 5,6 MByte – Originalfoto).

Gewöhnlich gilt für Linsen: je pompöser sie auf dem Papier klingen, desto stärker lässt die Qualität an den Grenzen des Brennweitenbereichs nach. Nicht so bei der SP-590, sie erhält ihre Schärfe auch in extremen Zoomstufen erstaunlich gut aufrecht. Bei mittleren Brennweiten bringt sie Details scharf und ohne Verzerrungen aufs Bild. Farbsäume treten praktisch nicht auf. Erst an den Grenzen des Zoombereichs lässt sie leicht nach.

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