Mit seiner neuen Bravia-WE5-Serie legt Sony verstärkt Wert auf Umweltfreundlichkeit. Das verrät bereits der erste Blick ins Datenblatt: Demnach soll sich der 46 Zoll große Full-HD-Fernseher KDL-46WE5 im Betrieb mit 140 Watt begnügen. Im Stand-by soll sein Verbrauch gar auf 0,2 Watt sinken. Zum Vergleich: Sein Vorgänger, der KDL-46W4500, saugt bei gleicher Displaygröße mit 282 Watt sogar mehr als das Doppelte. Die Tricks hinter den neuen Sparmaßnahmen sind dabei gar nicht so geheim: Es kommt eine neue Technik zur Hintergrundbeleuchtung des LCD-Panels zum Einsatz, es gibt zwei „Öko-Sensoren“ und einen mechanischen Uralt-Schalter, mit denen schon unsere Großeltern ihre Fernseher ganz aus geschaltet haben. Wir haben uns die interessantesten Punkte schon einmal angesehen.

Stärken

Um eine deutlich geringere Stromaufnahme zu realisieren, setzt Sony auf eine neue Lampentechnik zur Hinterleuchtung des LC-Displays. Anstelle der üblichen Kaltlichtkathodenröhren (CCFL) kommen beim Bravia KDL-46WE5 als weltweit erstem Fernseher neue Heißlichtkathodenröhren (HCFL) zum Einsatz. Bei vergleichbarer Helligkeit sollen die neuen Röhren – je nach Angabe – zwischen 40 und 80 Prozent weniger Strom aufnehmen. Dazu gesellen sich zwei Sensoren, die für weitere Sparmaßnahmen sorgen: Ein Anwesenheitssensor schaltet die Anzeige des Fernsehers ab, wenn sich niemand im Raum befindet. Und ein Helligkeitssensor passt die Beleuchtung automatisch an die Lichtverhältnisse im Raum an, sodass keine unnötige Energie verschwendet wird. Die vierte Energiesparmaßnahme ist im Gegensatz dazu gar nicht innovativ oder gar technologisch aufwendig – stattdessen verbaut der Hersteller einen Schalter, der das Gerät auf Knopfdruck vollständig vom Netz trennt. Vor zehn Jahren hatte das noch jede Glotze.

Bei all dem Öko-Zeugs im Vordergrund stellt sich die Frage, ob die Bildqualität auf der Strecke bleibt – Umweltpapier ist ja auch nicht so schön weiß wie „echtes“. Müssen wir hier also mit gräulichen Farben, reduzierter Auflösung und anderen Einschränkungen leben? Die Antwort fällt kurz und knapp aus: Nein! Zumindest die technischen Daten versprechen einiges. Sony gibt einen dynamischen Kontrast von 100.000:1 an (echter Kontrast laut Datenblatt: 3000:1). Der Blickwinkel von 178 Grad ist nahezu am absoluten Maximum, und die Bildoptimierung, die bei Sony Bravia Engine 3 heißt, wurde überarbeitet. Dazu kommt eine 100-Hz-Bilddarstellung.

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