Sinnlose Gadgets: die zehn schlechtesten Technik-Produkte aller Zeiten

Im Zuge der technischen Entwicklung hat die Menschheit haufenweise nützliche Geräte erfunden. Neben Kühlschrank, Herzschrittmacher und Computer waren allerdings auch Dinge dabei, die besser nicht entwickelt worden wären. Wir haben zehn besonders schöne Beispiele herausgesucht, die zeigen, wie Technik nicht sein soll.

In unserem Leben sind wir überall von Technik umgeben. Das fängt schon beim Aufstehen an. Der Wecker holt uns rechtzeitig aus dem Schlaf. Anschließend schalten wir das Licht ein. Im Bad sorgt eine Förderpumpe für Wasserdruck, und die elektrische Zahnbürste säubert unsere Zähne. In der Küche spart uns eine Kaffeemaschine Zeit. Zur Arbeit kommen wir nicht etwa zu Fuß. Auto oder Bahn befördern uns luxuriös ins Büro.

Die meisten der technischen Entwicklungen haben es also wirklich in sich. Ohne viele davon wären wir modernen Menschen gar nicht mehr lebensfähig. Würde heute beispielsweise das Internet ausfallen. bräche die gesamte Weltwirtschaft innerhalb weniger Tage zusammen. Allerdings gibt es auch Geräte, ohne die wir bestens auskommen würden – ja, ohne die die Welt eine bessere wäre. So verhelfen zum Beispiel Tamagotchis heute nur noch Müllkippen zu mehr Höhe.

Sinclair C5

Obwohl der Sinclair C5 vielen Umweltschützern heute ein Lächeln auf die Lippen zaubern würde, war er zur Zeit seiner Markteinführung ein unglaublicher Flop. Das batterie- und pedalbetriebene Dreirad war das erste elektrische Fahrzeug, das in Massenproduktion gefertigt wurde. Allerdings hatte es so viele Macken, dass es nicht etwa für Umweltschonung, sondern eher für Umweltverschmutzung durch Müllproduktion sorgte.


Der Sinclair C5 überhitzt bei Bergauffahrten.

Als der Sinclair C5 1985 vorgestellt wurde, kostete er umgerechnet rund 450 Euro. Das hört sich im ersten Moment zwar recht billig an, ein Einfamilienhaus kostete damals aber auch nur circa 35.000 Euro. Der Erfinder, Clive Sinclair, hat den Sinclair als batterieunterstütztes Dreirad mit Lenkstange konzipiert. Einer der Gründe, warum sich das Gefährt wohl nie als Massentransportmittel durchgesetzt hat, war seine Höchstgeschwindigkeit: Der Sinclair C5 schafft gerade einmal läppische 24 Kilometer pro Stunde. Das ist nur doppelt so schnell wie ein elektrischer Rollstuhl.

Die Angaben zu den Verkaufszahlen unterscheiden sich etwas. Mal sollen 12.000 C5s produziert worden sein, mal sind es 17.000. Das ist unserer Meinung nach für ein solches Gefährt ohnehin recht viel. Denn wer will schon bei schlechtem Wetter offen herumfahren? Zudem hatte das „Elektroauto“ bei Kälte eine extrem kurze Akkulaufzeit. Sir Clive hat sich mit Januar also den perfekten Veröffentlichungszeitpunkt herausgesucht. Noch dazu gibt es beim Sinclair keinerlei Sitzverstellung: Wer nicht an die Pedale kommt, hat Pech gehabt. Und die sind teilweise bitter nötig: Gänge gibt es nicht, und bei Bergauffahrten überhitzt der Elektromotor. So hat es der Sinclair C5 nicht geschafft, die Umweltverschmutzung zu verringern. Trotzdem ist er noch nicht in Vergessenheit geraten. Und dadurch macht er noch modernen Elektroautos wie dem Tesla Roadster das Leben schwer.

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