Canon hat sich mit dem nahezu identischen AVCHD-Trio HF10/HF11/HF100 bereits letztes Jahr sehr gut auf dem Markt plaziert. Die Modelle HF20 und HF200 treten nun das Erbe an. Die beiden Camcorder unterscheiden sich nur in der Farbe und dem internen Speicher. Während der HF20 32 GByte Flash-Memory bietet, speichert der HF200 ausschließlich auf Speicherkarten. CNET hat den HF200 getestet.

Design

Ein Federgewicht ist etwas anderes – dennoch, mit 340 Gramm ist der HF200 für seinen Funktionsumfang erstaunlich leicht. Er misst 12,4 mal 7,0 mal 6,2 Zentimeter und passt bequem in die Jackentasche. Der Camcorder sitzt sicher in der Hand. Unter dem Zeigefinger liegen – leicht erhöht – Zoom-Schieber und Fotoauslöser. Dennoch, der Großteil der Bedienelemente befindet sich auf der Einfassung des ausklappbaren Displays. Eine Funktionstaste bringt die wichtigsten Einstellungen auf den Bildschirm. Ganz unten in dem aufgeklappten Dialog führt ein Punkt ins Hauptmenü.

Der Großteil der Bedienelemente des HF200 befindet sich auf dem Rahmen des ausklappbaren Displays.

Ausstattung

Im Schnellmenü konfiguriert der Anwender Weißabgleich, Bildeffekte, digitale Effekte, Videoqualität, Standbildgröße, Programm und eine Handvoll von Szenenmodi. Daneben gibt es auch echte Verschluss- und Blendenautomatik. Für die Belichtungszeit stehen Werte zwischen 1/8 und 1/2000 Sekunde zur Verfügung, die Blendenöffnung wählt der Kameramann zwischen F1,8 und F8. Derartige manuelle Einstellungen bieten nur wenige Camcorder in dieser Preisklasse.

Wie beim HF S10 und S100 ist auch bei den Modellen HF20 und HF200 Canons Kinomodus an Bord. Er passt Farben und Helligkeit automatisch an und soll den Filmchen einen professionellen Look verpassen. Der Camcorder zeichnet wahlweise in 25 oder 50 Bildern pro Sekunde auf. Bei der Einstellung mit 50 fps handelt es sich allerdings nur um Halbbilder. Der optische Zoom lässt sich entweder auf eine von drei festgelegten oder auf variable Geschwindigkeit einstellen. Ein weiteres High-End-Feature ist der x.v.Color Mode, der ein breiteres Farbspektrum als die gewöhnliche Einstellung bietet.

Während die Aufnahme läuft, ruft eine Betätigung des Joysticks nach oben oder unten ein Schnellmenü auf. Es listet Einstellungen wie Videoleuchte, Digitaleffekte, Drei-Sekunden-Voraufnahme, Belichtungsabgleich, manueller Fokus, Mikrofonlevel und Gesichtserkennung auf. Im Fotomodus ersetzt ein Menüpunkt Blitz die Voraufnahme-Option.

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