Preview: Nokia E55 – ultraflach und gut ausgestattet

Das Nokia E55 richtet sich an anspruchsvolle Vieltipper. Dementsprechend ist es mit einer Tastatur ausgestattet, die allerdings nicht für jeden Buchstaben einen eigenen Knopf zu bieten hat, sondern – wie beim Blackberry Pearl – doppelt belegt ist. Dazu gesellen sich WLAN, GPS, eine Kamera und UMTS samt HSDPA. Das alles verpackt Nokia in ein extrem flaches Gehäuse – das könnte Erfolg haben.

Vor der Vorstellung des Nokia E55 auf dem Mobile World Congress in Barcelona war Nokias Produktportfolio der E-Serie klar aufgeteilt. Es gab die Communicators und Handys, die auf Messaging oder Sprache optimiert waren. Zumindest die klare Trennung der letzten beiden Punkte hebt das E55 mit seiner doppelt belegten Tastatur auf und reiht sich zwischen E51 und E71 ein.

Stärken

Im Gegensatz zum E75 mit numerischer Tastatur und ausziehbarem QWERTZ-Tastenfeld kommt das E55 mit nur einem Block an Tasten. Er erinnert uns an die SureType-Tastatur des Blackberry Pearl – die Buchstaben sind in der QWERTZ-Anordnung doppelt belegt. Dieser Trick ist ein Kompromiss, der schnelleres Tippen erlaubt, als es mit einer Standard-Tastatur und T9 möglich wäre. Gleichzeitig hält er das Gehäuse des Smartphones verhältnismäßig schmal. So misst das E55 11,6 mal 4,9 Zentimetern und ist knapp 1 Zentimeter flach. Die Finnen sind extrem stolz auf diese Abmessungen und nennen ihre neueste Schöpfung “kleinstes Messaging-Device”. Von Nokia, versteht sich.

Wie bei den meisten Nokia-Smartphones kommt auch hier das Symbian-S60-Betriebssystem zum Einsatz. Wie gehabt ist die Oberfläche weitgehend selbsterklärend – wer in den letzten Jahren mal ein Nokia-Handy hatte, dürfte auch mit dem E55 auf Anhieb zurechtkommen. Nur in Details unterscheidet sich die Software von der auf den Nokias der N-Serie. Beim E55 spielen Sicherheit und Konnektivität eine deutlich größere Rolle – so gibt es eine Datenverschlüsselung und einen E-Mail-Client, der HTML-Nachrichten darstellt. Die E-Mail-Software kennen wir schon vom E75, wo sie sich hervorragend bedienen lässt.

Bei der Bedienung haben sich gegenüber anderen Nokia-Handys nur Kleinigkeiten verändert. So gibt es nun keine mechanische Taste mehr, die einen direkt ins Telefonbuch bringt. Stattdessen hat der Hersteller einen Zurück-Knopf eingebaut. In Anbetracht der Tatsache, dass immer noch frei belegbare Soft-Keys zur Verfügung stehen, dürfte das kein Nachteil sein.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Preview: Nokia E55 – ultraflach und gut ausgestattet

  • Am 5. Mai 2009 um 12:53 von thomas

    auch nichts neues gelernt
    für mich wäre strahlungswert und erscheinungstermin interessant gewesen, den rest wusste man auch schon aus connect & co. danke trotzdem.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *