Wer auf der Suche nach einem Musik-Handy ist, hat die Qual der Wahl. Soll es ein Walkman-Phone von Sony Ericsson sein oder lieber doch ein Xpress Music von Nokia? Beide Hersteller haben unter diesen Markennamen ein ganzes Portfolio an musikalischen Begleitern im Programm. Wer aber eine tragbare Soundmaschine mit auffälligem Design haben möchte, das wirklich aus der Masse hervorsticht, kommt um einen genauen Blick auf Samsungs Beat DJ nicht herum. Wir haben uns das Gerät zum ersten Mal auf dem Mobile World Congress in Barcelona angesehen – und inzwischen haben unsere Kollegen in Asien bereits einen Prototyp im Testlabor.

Update: Inzwischen haben wir das Samsung Beat DJ auf Herz und Nieren getestet. Der ausführliche Artikel findet sich hier.

Design

Das Beat DJ hat im wahrsten Sinne des Wortes keine Ecken und Kanten – denn sowohl die Ober- als auch die Unterseite ist komplett abgerundet. Die Kombination aus dezentem Silber und auffälligem Violett tut ihr Übriges. Das Samsung-Musik-Handy sieht einfach gut aus. Es soll noch in diesem Quartal auf den asiatischen Markt kommen. In Deutschland erwarten wir das Beat DJ eventuell sogar noch im April, aber spätestens im Mai sollte es auch hier zu haben sein.

Viele Tasten hat das Gerät nicht. Es gibt einen Auslöser für die Kamera, Knöpfe zum Regeln der Lautstärke und einen Schieber zum Starten der Musikwiedergabe und zum Sperren gegen ungewollte Eingaben. Außerdem sitzt einer von zwei Stereo-Lautsprechern an jedem Ende des Beat DJ. Für eine ordentliche Musiksammlung sorgt der MicroSD-Speicherkartenslot. Dank 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse passt jeder Kopfhörer, zum Befüllen des Akkus mit Strom und des Speichers mit Musik steht USB zur Verfügung. Unterhalb der Anzeige sitzen drei weitere Buttons zum Annehmen und Beenden von Gesprächen sowie eine Zurück-Taste. Sie sind ordentlich gebogen und passen sich so dem restlichen Design an.

Ausstattung

Das Highlight des Beat DJ ist natürlich der vorinstallierte Musikplayer samt zugehöriger DJ-Software. Die Oberfläche des Players soll dabei an Schallplattenspieler erinnern. Es ist fast so, als läge der Duft von Vinyl in der Luft. Wer auf der Suche nach einem bestimmten Album auf seinem Handy ist, hat auch ein bisschen das Gefühl, in einem Plattenladen zu stöbern: Mit dem Finger blättert man zwischen dem Display und den Tasten im berührungssensitiven Bereich der Oberfläche durch die Alben. Hat man gefunden, was man sucht, schiebt der Finger die entsprechende Plattenhülle einfach aus dem Sammelsurium in Richtung des virtuellen Schallplattenspielers und die Wiedergabe beginnt. Wem das zu verspielt ist, der kann die Wiedergabe auch mit einem einfachen Antippen des Covers starten. Das Sortieren der Musik ist nach Playlisten, Alben, Künstlern und Genres möglich. Der Player unterstützt auch Podcasts.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Preview Samsung Beat DJ: mobiles Tonstudio

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *