Weitwinkelobjektiv mit 24-fach-Zoom, Bildsensor mit 12,1 Megapixel Auflösung, Makromodus ab einem Zentimeter Entfernung zum Objektiv, bis zu ISO 6400, neigbarer 3-Zoll-LCD-Monitor, elektronischer Sucher, 15 Aufnahmen pro Sekunde im Serienbildmodus und eine kleinste Blendenöffnung von F2,8 – und das Ganze auch noch in einem kompakten, optisch ansprechenden Gehäuse. Das klingt vielversprechend. Wir haben die Nikon P90 auf Herz und Nieren getestet.

Design

Die P90 scheint geradezu zu schreien: „Ich bin eine Superzoomkamera!“ – das dicke 24-fache Zoomobjektiv und der Griff für die rechte Hand machen Eindruck. Die Beschichtung aus schwarzem Kunststoff und die silbernen Knöpfe dazwischen erinnern an ihre Vorgängerin, die P80. Nikon verzichtet darauf, die Kamera mit allzu vielen Bedienelementen zu überladen. An sich eine gute Sache, doch irgendwie fühlt es sich an, als würde etwas fehlen.

Bei hohen Zoomstufen fährt die Linse sehr weit aus dem Gehäuse heraus. Damit verdoppelt sich die Tiefe der Kamera nahezu. Angesichts des 24-fachen Zooms stellt das allerdings keine Überraschung dar. Lediglich die Olympus SP-590 UZ übertrifft sie noch mit einem 26-fachen Zoom.

Die Knipse ist vergleichsweise leicht und fühlt sich nicht ganz so hochwertig an wie ihre Konkurrentinnen Canon Powershot SX1 IS und SX10 IS.

Ausstattung

Hinter der Linse befindet sich ein CCD-Sensor mit einer Auflösung von 12,1 Megapixeln. Im Weitwinkelbereich beträgt die Lichtstärke der Linse F2,8, bei maximaler Zoomstufe liegt sie bei F5,0. Die maximale Lichtempfindlichkeit der P90 liegt bei ISO 6400 – allerdings nur mit 3-Megapixel-Auflösung. Für volle Pixelzahl reicht der Bereich bis ISO 1600. Ein Bildstabilisator ist praktischerweise an Bord – alles andere wäre bei einer 26-fachen Vergrößerung eine Katastrophe.

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