Als Blu-rays frisch auf den Markt kamen, gab es nicht nur den Formatkrieg mit HD-DVD – es herrschte auch ein Wirrwar an unterschiedlichen Profilen. Hinzu kamen endlos lange Ladezeiten für Filme. Inzwischen sind die Kriege vorbei – Blu-ray hat gesiegt und das Profil 2.0 ist auf dem Vormarsch. Anfang des Jahres sind einige Standalone-Player herausgekommen, bei denen auch die übrigen Probleme gelöst scheinen.

Sonys Einsteiger-Gerät BDP-S360 fällt auf den ersten Blick in diese Kategorie. Es kommt mit dem Blu-ray-Profil 2.0 und einem Onboard-Dekoder für die HD-Tonformate Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio Essential. Außer diesen Grundfunktionen bietet der Player allerdings kaum Extras. Im Gegensatz zur Konkurrenz behrrscht er keine Internet-Streams wie Youtube. Zudem besitzt das Gerät zwar das hübsche und übersichtliche XMB-Menü der Playstation 3, dafür macht der Hersteller einige grundlegende Fehler beim Design. Der USB-Port ist beispielsweise im Gerät versenkt, sodass nur bestimmte Speichersticks hineinpassen. Außerdem findet sich auf der Fernbedienung kein Eject-Knopf zum Auswerfen von Discs. Dafür sieht der Player schick aus und spielt Blu-rays zuverlässig ab.

Design

Sony wählt beim BDP-S360 einen schönen Mittelweg zwischen dem glämmerhaften Aussehen der Samsung-Player und dem konservativem Stil der Panasonic-Geräte. Die Front des Sony ist schwarz und mit einer durchsichtigen Oberfläche versehen, wodurch sie einen Glas-Look erhält. Beim Öffnen der Schublade klappt das gesamte Front-Panel – wie beim BD-P1600 – herunter. Die Größe des Players gefällt besonders: Er misst lediglich knapp 43 mal 20,5 mal 5,6 Zentimeter.


An der Front des Players finden sich nur für die grundlegenden Funktionen Knöpfe. Also: Aufpassen auf die Fernbedienung

Normalerweise schreiben wir nichts über das Design der Rückseite von Blu-ray-Playern. Beim Sony muss das aber dennoch sein. Denn der USB-Port des BDP-S360 ist ein absoluter Design-Fehler. Der Hersteller versenkt ihn im Gerät und umrandet das Loch mit schwarzem Plastik, wodurch normale USB-Sticks nicht hineinpassen.


Die meisten USB-Sticks passen nicht in den versenkten Port des BDP-S360.

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