Wer sich für nVidias GeForce 3D Vision Game Kit interessiert, benötigt einen PC-Monitor mit 120 Hz. Die wohl beste Wahl ist hierfür der 22-Zöller Samsung SyncMaster 2233RZ für rund 340 Euro. Verglichen mit dem anderen 120-Hz-Modell, dem ViewSonic FuHzion VX2265wm, bietet der 2233RZ eine bessere Leistung bei Filmen und zudem ein Onscreen-Menü mit echtem Nutzwert, vielen Voreinstellungen und einer Kontrastregelung. Zudem sieht der Samsung deutlich schicker aus. Auch bei der Farbwiedergabe übertrumpft er seinen Konkurrenten.

Design

Da der 2233RZ und der VX2265wm derzeit die einzigen Monitore auf dem Markt sind, die zu nVidias GeForce 3D Vision kompatibel sind, vergleichen wir sie direkt miteinander.

Beide Bildschirme kommen ohne Ergonomie-Einstellungen. Sie sind nicht schwenkbar und es gibt keine Höhenverstellung. Lediglich ein Neigen um 25 Grad ist möglich. Steht der 2233RZ auf dem Tisch, sind zwischen unterem Displayrand und Tischplatte nur 9,5 Zentimeter Luft. Dank seines längeren Standbeins bringt es der VX2265wm auf 12,1 Zentimeter. Der glänzende Rahmen des 2233RZ misst seitlich vom Display 1,9 Zentimeter. Oben ist er 2 Zentimeter breit. Der des VX2265wm bringt es rundherum auf 1,8 Zentimeter.


Das glatte und glänzende Gehäuse des 2233RZ sieht sehr ansprechend aus.

Der ovale Standfuß des 2233RZ ist rund 25,4 Zentimeter breit und etwa 21,6 Zentimeter tief. Wer den Monitor leicht anschubst, stellt kaum Nachschwingen fest. Allerdings rutscht er jedes Mal ein paar Zentimeter auf dem Tisch herum. Der VX2265wm mit seinem 34,3 mal 21,6 Zentimeter großen Fuß schwingt deutlich mehr. Dafür bleibt er an seinem Platz stehen. In der Mitte des unteren Displayrahmens des 2233RZ prangt ein aufgemaltes, graues Samsung-Logo.

Das Panel des 2233RZ ist rund 2,5 Zentimeter tief. Dahinter nehmen Lüfter, Hintergrundbeleuchtung und Anschlussaufnahmen noch einmal circa 3,8 Zentimeter ein. Der VX2265wm hat ein dünneres Panel – es misst etwa 1,3 Zentimetern. Allerdings kommen an der dicksten Stelle des Bildschirms noch 5,1 Zentimeter dazu. So bringen es beide Geräte auf eine Gesamtdicke von rund 6,4 Zentimetern, was dem Durchschnitt von 22-Zöllern entspricht.

Die sichtbare Diagonale des 2233RZ misst 51,6 Zentimeter. Das ist etwas mehr als die 50,8 Zentimeter des VX2265wm. Am unteren Gehäuserand des Samsung verläuft eine durchsichtige Kunststofflippe. Ist der Monitor eingeschaltet, leuchtet sie eine blaue LED an, wodurch ein cooler Effekt entsteht. Die Panels beider Geräte kommen mit matter Oberfläche, was Spiegelungen verringert.

Das Gehäuse des 2233RZ glänzt fast an jeder Stelle. Lediglich rund zwei Drittel der Rückseite sind mattschwarz. Dafür graviert der Hersteller hier Blumen ein. Die Rückseite des VX2265wm ist gänzlich klavierlackschwarz gehalten. Alles in allem finden wir das Design des 2233RZ etwas eleganter und schicker.

Die Knöpfe für die Bedienung des Onscreen-Displays (OSD) des 2233RZ sitzen unten am rechten Gehäuserand. Der Hersteller reiht die fünf Tasten für das OSD untereinander auf. Von oben nach unten sind das Menü, Hoch, Runter, Enter und Zurück. Ganz unten befindet sich der Power-Knopf. Wer außerhalb des Menüs die Hoch– und Runter-Knöpfe drückt, gelangt direkt zu den Einstellungen für Helligkeit und Kontrast. Das Drücken der Tasten erzeugt ein Klickgeräusch als Rückmeldung. Der Abstand zischen ihnen ist groß genug. Dadurch fällt das Kalibrieren des Monitors auch bei geringem Umgebungslicht leicht.

Nach dem Drücken des Menü-Knopfes erscheint das OSD. Dort finden sich Einstellungen für Helligkeit und Kontrast. Zudem stellen Anwender die Zeit ein, die das OSD auf dem Schirm verweilen soll (maximal 200 Sekunden). Bei den Voreinstellungen stehen die Modi Text, Internet, Game, Sport, Film und dynamischer Kontrast zur Auswahl. Jedes Preset passt die Helligkeit an. Beim VX2265wm gibt es kein OSD. Er besitzt lediglich Knöpfe zum Einstellen der Helligkeit und der eingebauten Lautsprecher. Das Samsung-Modell hat keine Lautsprecher an Bord.

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