Gratis-Software zum Video-Konvertieren – endlich auf iPod & Co. Filmchen schauen

Videos auf dem iPhone? Kein Problem, Apple hält tonnenweise Material bereit. Aber natürlich nicht umsonst, jeden Schnipsel Film lässt sich der Konzern aus Cupertino teuer bezahlen. Zwar verfügt die Software iTunes auch über einen integrierten Videokonverter, aber der funktioniert nur, solange wie Quicktime auch mit den Dateiformaten zurechtkommt.

Kaum läuft der Download, ist der Film dank Highspeed-Internet auch schon auf dem Rechner – natürlich ein Open-Source-Movie und nichts Illegales. Doch beim Kopieren auf den iPod Touch geht irgendetwas schief. iTunes quittiert den Dienst, weigert sich kommentarlos, das Video anzunehmen. Auf der sechsstündigen Zugfahrt quer durch Deutschland müssen also entweder die alte Dame nebenan, die verregnete Landschaft oder eine mittelmäßig spannende Zeitung aus dem ICE für Unterhaltung sorgen. Tolle Aussichten.

Formatsalat

Auf meinem Computer finden sich Myriaden von Filmen und Serien. Die Dateien weisen dabei die verschiedensten Endungen auf – .AVI, .MKV, .DIVX, .MPG, .MOV und dergleichen. Der neue Player unterstützt laut Datenblatt AVI, klasse. Doch mit meiner Lieblingsserie mit genau dieser Dateiendung verweigert das Gerät die Zusammenarbeit. Wie kommt das? Ganz einfach: AVI ist lediglich ein Container, der quasi als Grundgerüst für die verschiedensten Codecs dient. Darin verbergen sich etwa DivX, XviD, H.264, MPEG-4 und so weiter. Letztendlich kommt es also darauf, ob der Player mit dem Verfahren, das in diesem Container steckt, zusammenarbeitet.

Doch wie finde ich heraus, welchen Codec das Video einsetzt? Und wenn es nicht zu meinem Player passt, wie bringe ich das Filmchen ins richtige Format? Wir haben uns angesehen, welche Konverter es gibt, wie gut sie funktionieren und welche Einstellungen sich für welches Gerät eignen. Die meisten Programme, etwa der Xilisoft Video Converter, sind kostenpflichtig. Es gibt zwar häufig Demoversionen zum Ausprobieren, doch diese hinterlassen Markierungen auf dem Video oder sind auf eine bestimmte Länge beschränkt.

Super-Software: Super

Wir haben uns nach einigem Ausprobieren für die Software Super von eRightSoft entschieden. Anders als die meisten Videokonverter ist das Programm Freeware: keine Werbung, keine Upgradeaufforderungen, keine Wasserzeichen im Video und auch keine Längenbeschränkung. Im Gegensatz zur Seite der Programmierer ist die Anwendung außerdem einfach strukturiert und intuitiv.


Zunächst erschlägt eine Vielzahl von verschiedensten Einstellungsmöglichkeiten der Anwender schier.

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Gratis-Software zum Video-Konvertieren – endlich auf iPod & Co. Filmchen schauen

  • Am 3. Juli 2009 um 18:55 von Mara Braun

    Iriver Clix 2
    Hallo, ich kann keine Videos richtig konvertieren mit Super. Wenn ich die angegebenen Einstellungen vornehme – AVI – MPEG4 – Mp3 – sehe ich zwar das Video, habe aber keinen Ton! Was mache ich evt. falsch?

    Danke, Mara

  • Am 8. Juli 2009 um 15:42 von Stefan Möllenhoff

    Re: Iriver Clix 2
    Hallo Mara,

    möglicherweise unterstützt der Iriver Clix 2 keine Videos, in denen der Ton als MP3 kodiert ist. Mit dem Audiocodec "vorbis" sollte es funktionieren.

    Über eine Nachricht, ob das Konvertieren geklappt hat, würden wir uns freuen. Sollte das nicht helfen, werden wir uns um ein Testgerät des Clix 2 bemühen und nach einer Lösung suchen.

    Beste Grüße,
    Stefan Möllenhoff, CNET.de

  • Am 15. April 2012 um 17:50 von Tasso Mulzer

    Virenfrei?!
    Bei mir schlägt AVIRA an und meldet einen TR/Crypt.CFI.Gen – sobald ich das Setup gestartet und die Sprache ausgewählt habe. Ist das gute Stück Software wirklich kostenlos UND virenfrei?!

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