Für Fußball bei der Grillparty: mobile DVB-T-Fernseher ab 9 Zoll

Dank DVB-T ist fast überall in Deutschland mit einer einfachen Antenne der Empfang von Digitalfernsehen möglich. Doch wer im Freien Fußball schauen möchte, benötigt nicht nur Empfang, sondern auch einen tragbaren TV. Glücklicherweise sind das aber keine klobigen Kästen mit Bildröhre und Akkulaufzeit im Minutenbereich mehr. Moderne portable Fernseher sind flach, liefern ein hervorragendes Bild und ihre Akkus halten bis zu vier Filme durch. Allerdings gibt es große Qualitätsunterschiede. Wir haben zehn Modelle ab 9 Zoll verglichen.

Es gibt kaum etwas besseres, als einen schönen Tag abends mit einer Grillparty an der Isar ausklingen zu lassen. Wenn einem der Grillgeruch in die Nase steigt und das Geplätscher des Flusses für Entspannung sorgt, ist die Welt in Ordnung – außer es läuft gerade ein wichtiges Fußballspiel. Dann helfen nämlich auch ein saftiges Steak und die beruhigende Natur nichts. Das einzige, was interessiert, sind die Ereignisse auf dem Platz. So kommt es vor, dass sich Männerscharen trotz schönem Wetter und leckerem Essen um ein Auto versammeln, um im Radio den Spielverlauf zu verfolgen. Allerdings macht das nur halb so viel Spaß, wie das Spiel im Fernsehen zu genießen.

Hier helfen portable Fernseher. Die Geräte empfangen DVB-T und bringen das Spiel so auch am Isarufer auf den Schirm. Es gibt aber große Unterschiede zwischen den Modellen. Als erstes ist hier die Displaygröße zu nennen. Geräte mit 3-Zoll-Bildschirm sind zwar günstig, sie eigenen sich aber nicht für mehrere Personen. Allerdings macht das Ansehen seines Spiels alleine nur halb so viel Spaß. Damit mehrere Personen etwas vom tragbaren TV haben, sollte der Bildschirm mindestens 9 Zoll messen. Wir haben zehn solcher mobilen Fernseher verglichen und erklären, worauf Käufer achten sollten.

Display

Der Bildschirm ist das wichtigste Element eines tragbaren TV-Geräts. Taugt er nichts, kommt kein Fernsehgenuss auf. Leider machen viele Hersteller kaum Angaben zu den in ihren Geräten verbauten Displays. Deshalb ist hier besondere Vorsicht geboten. Im Zweifelsfall gilt immer: erst testen, dann kaufen.

Auflösung

Neben der Größe des Bildschirms spielt auch seine Auflösung eine wichtige Rolle. Sie darf nicht zu gering sein. Andernfalls sehen Fußballfans zwar, dass ein Tor gefallen ist, wer es geschossen hat, bleibt aber nur zu erahnen. Deshalb sollte die Auflösung bei einem 9-Zoll-Screen im 16:9-Format mindestens bei 640 mal 234 Pixeln liegen. Das ist gerade einmal ein Drittel der maximalen DVB-T-Auflösung. Das zeigt schon, dass bei noch geringeren Pixelanzahlen die Trikotnummer des Torschützen wohl kaum noch zu entziffern ist. Portable TVs mit 10-Zoll-Screen lösen meist 800 mal 480 Pixel auf. Das ist schon deutlich besser, aber immer noch etwas wenig. Die höchste Auflösung der verglichen Modelle liegt bei 800 mal 600 Pixeln. Bei Fernsehsendungen im 4:3-Format mit 720 mal 576 Pixeln geht so keine Bildqualität mehr verloren.


Der Lenco DVP-1040 kostet rund 230 Euro und bietet eine Auflösung von guten 800 mal 600 Pixeln.

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