Im Zuge der ganzen tollen neuen Smartphones wie dem HTC Magic, dem HTC Touch Diamond 2 und angekündigten Highlights wie dem Samsung I7500 gehen die „klassischen“ Handys fast unter. Jene ohne Windows- oder Google-Betriebssystem, die aber dafür extrem flache Slider- oder Klappmodelle mit hochauflösenden Kameras, tollen Displays und ordentlicher Ausstattung sind. In diese Kategorie fällt beispielsweise das Samsung UltraTouch S8300.

Design

Der Name UltraTouch zergeht einem fast auf der Zunge. Er klingt hochwertig und hübsch; vielleicht etwas wenig nach Handy. Es könnte sich dabei um ein Massagebecken für die Füße handeln oder etwas in der Art. Oder eben um ein grundsätzlich attraktives Handy mit Touchscreen-Display.

Unser Testgerät verfügt über einen Rahmen aus massivem, dunklem Metall. Das sieht gut aus und sorgt für ein gutes Gefühl, denn das Handy scheint einiges auszuhalten.

Das zentrale Element und das größte Highlight des S8300 ist das AMOLED-Display auf der Oberseite. Diese Anzeigetechnologie (Active Matrix Organic Light Emitting Diode) dürfte sich zum Nachfolger von LC-Displays mausern und kommt bereits jetzt auch bei Fernsehern und digitalen Bilderrahmen zum Einsatz. Sie liefert gestochen scharfe Bilder mit nahezu perfekten Blickwinkeln, toller Farbwiedergabe und gigantischem Kontrast, allerdings noch zu einem hohen Preis. Was für Fernseher gilt, gilt natürlich auch für Handys mit AMOLED-Anzeige – tolles Schwarz, tolle Farben und ein toller Blickwinkel.

Mit seiner Bauhöhe von knapp 13 Millimetern hat das S8300 übrigens alles zu bieten, was die eingangs erwähnten Touchscreen-Smartphones auch haben. Und etwas, was die Konkurrenz nicht bietet – einen Slider-Mechanismus mit darunter versteckter Zifferntastatur. So hat man die Wahl, ob man SMS-Nachrichten oder Telefonnummern lieber auf der virtuellen Displaytastatur oder auf dem mechanischen Tastenfeld unterhalb der Anzeige tippt. Der Slider-Mechanismus funktioniert hervorragend. Die Bewegungen laufen smooth ab, gleichzeitig fühlt sich die Mechanik grundsolide und vertrauenserweckend an. Beim Hochschieben kommen übrigens auch die 8-Megapixel-Kamera sowie die Foto-LED zum Vorschein.

Ein weiteres Lob verdient sich der Hersteller dafür, einen Micro-USB-Port anstelle eines proprietären Anschusses verbaut zu haben. USB lädt hier auch den Akku – so ist man nicht permanent auf der Suche nach dem passenden Ladegerät, sondern kann das Handy einfach an den Computer anstecken.

Ausstattung

Die Highlights des UltraTouch sind Design, Display und Kamera. Unter der Haube verbaut Samsung das, was in dieser Klasse üblich ist – darunter UMTS mit HSDPA, GPS und WLAN. Eine Navigationssoftware mit Turn-by-Turn-Fahranweisungen gibt es übrigens nicht dazu, vorinstalliert ist lediglich Google Maps.

Die Kamera ist nicht nur auf dem Datenblatt ein echtes Highlight. Ihre Linse wird bei zusammengeschobenem Gerät vom Gehäuse geschützt, daneben sitzt eine Foto-LED für Aufnahmen in dunklen Umgebungen. Das hat sich bewährt: Wir kennen es schon von anderen Samsung-Handys. Die Foto-LED hilft wie üblich nur im Nahbereich, für mehr reicht es nicht – aber das ist besser als nichts. In den Einstellungen der Kamera finden sich vier Fokus-Modi, ein paar Einstellungen für den Weißabgleich, ein Verwacklungsschutz sowie Blinzelerkennung und die Blitz-Optionen Ein, Aus sowie Auto. Bewegte Bilder zeichnet das Ultratouch in VGA-Auflösung mit 640 mal 480 Pixeln auf.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Samsung UltraTouch S8300: Foto-Slider mit OLED-Display

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *