Beim Eee PC 1008HA (nicht zu verwechseln mit dem Eee PC 1000HE) handelt es sich quasi um die Perle in der Netbook-Produktserie von Asus. Das Gerät ist klein, leicht und sexy und damit genau das richtige für jeden, dem Optik und Portabilität wichtiger sind als Leistung und Praxisnutzen.

Design

Über eine Sache muss man bei diesem Netbook wahrlich kein Wort verlieren: Das Gerät sieht gut aus. Uns gefällt ausnahmslos alles an diesem Gerät. Das glänzend schwarze Finish, der sich verjüngende Displaydeckel und das keilförmige Profil des Gehäuses sorgen für einen so ästhetischen Eindruck, wie ihn kein anderes Netbook am Markt hinbekommt. Man könnte höchstens darüber diskutieren, ob dieser Eee PC so edel ist wie der S101, aber ansonsten ist das Gerät über jeden Zweifel erhaben.

Der 1008HA gehört zu den dünnsten und leichtesten Netbooks, die es derzeit gibt. Es misst an seiner dicksten Stelle gerade einmal 2,6 Zentimeter und bringt schlappe 1,1 Kilo auf die Waage. Auf dem Datenblatt klingt das nicht so viel leichter als der 1,4 Kilo schwere Eee PC 1000HE, aber wer sein Netbook den ganzen Tag mit sich herumträgt, spürt diesen Unterschied sofort.

Aber wer das Macbook Air kennt, kennt das Problem der Schönen und Reichen: Design ist manchmal eben wichtiger als harte Fakten. Das gilt auch für diesen Eee PC, der nur zwei anstelle der sonst üblichen drei USB-Ports mitbringt. Außerdem sind die Buchsen an sich recht tief eingebaut und abgedeckt. Das sieht zwar gut aus, verhindert aber, dass etwas dickere Stecker, UMTS-Sticks oder USB-Speicher ohne Adapterkabel passen. Hinter weiteren Klappen befinden sich die üblichen Klinkenbuchsen für Mikrofon und Kopfhörer, für den Netzwerkanschluss sowie den Monitorausgang. Auch der erinnert übrigens an das Macbook Air – denn anstelle des üblichen D-Sub-Ausgangs verbaut Asus hier einen Mini-VGA-Ausgang. Immerhin legt Asus im Gegensatz zu Apple den nötigen Zwischenstecker bei, der bei Nichtgebrauch adäquat gesichert ist – durch einen Magneten an der Unterseite.

Auch in anderen Kritikpunkten erinnert dieser Eee PC an Apple-Produkte. So lässt sich der Akku des 1008HE nicht selbst tauschen. Im Inneren des Netbooks kommt ein Lithium-Ionen-Stromspeicher zum Einsatz, der sich offenbar hervorragend verbauen lässt und somit seinen Teil zum flachen Design beiträgt. Doch der Preis dafür ist klar: Ohne Service-Techniker geht hier nichts.

Bei der Tastatur des Eee PCs sieht man, dass Asus Vorreiter in Sachen Netbooks ist und schon einige Erfahrung gesammelt hat. Sie entspricht zu 92 Prozent der Größe einer Normtastatur, verfügt über einen hervorragenden Druckpunkt und lässt sich bestens bedienen.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Schon getestet: Design-Netbook Asus Eee PC 1008HA

  • Am 24. Januar 2010 um 11:40 von Manfred Bleschinski

    Zubehör
    Mich würde interessieren welches Zubehör es zu dem Eee PC 1008HA gibt,und wo
    man es erwerben kann.

  • Am 25. Januar 2010 um 12:02 von Daniel Schraeder

    Re: Zubehör
    Hallo Manfred,

    ich habe eben bei Asus nach offiziellem Zubehör gefragt und folgende Antwort erhalten:

    Für den Eee PC 1008HA gibt es folgendes Zubehör:

    Netzteil – EEE PC 1008HA / 1008P – SCHWARZ – 40 Watt (49 EUR)
    Netzteil – EEE PC 1008HA / 1008P – WEISS – 40 Watt (49 EUR)
    VGA Dongle (intern) – EEE PC 1008HA / 1008P – SCHWARZ (25 EUR)
    VGA Dongle (intern) – EEE PC 1008HA / 1008P – WEISS (25 EUR)
    Schutztasche – EEE PC 1008HA / 1008P – SCHWARZ (25 EUR)

    Generelles Eee PC Zubehör:

    KFZ Ladekabel für EEE PC 1005 / 1008 / 1101 / 1201 (39 EUR)
    EEE PC optische Maus / USB – SCHWARZ (29 EUR)
    EEE PC optische Maus / USB – WEISS (29 EUR)
    EEE PC kabelgebundenes Headset – SCHWARZ (29 EUR)
    EEE PC kabelgebundenes Headset – WEISS (29 EUR)
    EEE PC externes 8x DVD Super Multi DL Laufwerk / USB – SCHWARZ (79 EUR)
    EEE PC externes 8x DVD Super Multi DL Laufwerk / USB – WEISS (79 EUR)
    EEE PC Hybrid TV Tuner DVB-T 4GB USB Stick inkl. Fernbedienung, Antenne & Software (69 EUR)
    Garantieverlängerung um ein Jahr von 2 Jahren auf 3 Jahre (89 EUR)

    Beste Grüße
    Daniel Schraeder, CNET.de

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