Das absolute Highlight von Sony Ericsson auf der weltgrößten Handymesse MWC (Mobile World Congress) in Barcelona im Februar dieses Jahres war ganz klar das Idou. Dabei handelt es sich um ein Touchscreen-Smartphone im iPhone-Formfaktor mit 3,5-Zoll-Display und Vollausstattung. Inzwischen gibt es Prototypen mit Software, die schon mehr an ein Handy erinnert als an eine Diashow – in dieser Form war das Gerät nämlich noch im Februar zu sehen. Wir hatten die Möglichkeit, uns einen dieser Prototypen ausführlich anzusehen. Und das erste, was wir gelernt haben, ist die Aussprache des Namens: Das Idou heißt laut Sony Ericsson nämlich „Idoh“ und nicht „Eiduh“, wie auch wir es bislang fälschlich genannt haben.

Update: Inzwischen liegt uns die finale Version des Idou vor, das nun auf einen neuen Namen hört. Auf CNET.de finden Sie den ausführlichen Einzeltest des Sony Ericsson Satio.

Design

Auf den ersten Blick sieht das Smartphone aus wie einer jener vermeintlichen iPhone-Killer, wie sie inzwischen bei nahezu jedem Handyhersteller zu haben sind. Das zentrale Element ist ein 3,5 Zoll großes Touchscreen-Display, das mit 360 mal 640 Pixeln sogar noch höher auflöst als die Anzeige des iPhone (320 mal 480). Es ist bedeckt von einer Scheibe, die sich von oben bis unten über das Gerät zieht. Unterhalb des Glases befinden sich drei mechanische Tasten; oberhalb läuft die Abdeckung in der oberen Abrundung des Gehäuses auf. In dem Bereich über der eigentlichen Anzeige sitzt die Linse der zweiten Kamera, die für Selbstporträts, als Schminkspiegel oder auch zur UMTS-Videotelefonie dient.

Wer seitlich auf das Idou blickt, erkennt erst, was für ein Trumm dieses Gerät eigentlich ist. An seiner dicksten Stelle misst es 1,8 Zentimeter, an seiner dünnsten 1,3 Zentimeter. Immerhin hat der Hersteller eine gute Entschuldigung für diese im Vergleich zum iPhone fast elefantösen Maße: Hier befindet sich die Linse der integrierten 12,1-Megapixel-Kamera, die wahrlich Maßstäbe setzt. Sie wird verdeckt von einem Schieber aus solidem Material – das erinnert etwas an die Kamerahandys des Herstellers ohne Touchscreen. Wer die Abdeckung zur Seite schiebt, wird erst einmal von einer fröhlich leuchtenden, länglichen blau leuchtenden LED begrüßt: „Willkommen in der Welt der Digitalfotografie“, scheint sie zu sagen. Wie einige der Cybershot-Handys hat auch das Idou einen Xenon-Blitz zu bieten, der sogar unter den selbsternannten Kamerahandys noch etwas Besonderes ist – bei den Touchscreen-Smartphones ist er einzigartig. Damit ermöglicht Sony Ericsson Partyfotos, wie sie mit iPhone, Magic & Co. nicht möglich sind – diese Geräte verfügen noch nicht einmal über eine Foto-LED.

Sony Ericsson Idou - 12,1-Megapixel-Kamera mit Xenon-Blitz
Von der Rückseite aus betrachtet wirkt das Idou wie eine kompakte Digitalkamera – oder wie ein CyberShot-Handy von Sony Ericsson. Dank Xenon-Blitz gelingen Fotos auch in dunklen Umgebungen.

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