„Seit wann testen wir auch Abrissbirnen?“ – das ist unser erster Eindruck, als wir das riesige, mörderisch schwere Paket mit dem Aufdruck Marantz von der Rezeption abholen. Was das Handling angeht, bestätigt sich der Eindruck auch, als wir das 13,5-Kilogramm-Ungetüm aus dem Karton heben: Damit lassen sich Gebäude zum Einsturz bringen. Allerdings hat er nur das subjektive Gewicht und den unzerstörbaren Eindruck mit dem Abrisswerkzeug gemein.

Design

Das symmetrische Design wirkt auf den ersten Blick recht zurückhaltend, verrät allerdings durch dezente Blickfänge hier und da seine edle Herkunft. Auf dem mittig unter der Laufwerkslade platzierten Display sitzt eine dicke Kunststoffscheibe, die am Rand Kanten bildet, die wie die geschliffener Edelsteine wirken. Daneben befindet sich auf jeder Seite je ein Einschnitt, in dem links Open/Close-, Vor- und Zurück-Knopf und rechts Play-, Stop- und Pause-Taste sitzen.

Ein blaues Leuchten erhellt die in den Einschnitten sitzenden Bedienelemente. Wer sich daran stört, schaltet es einfach per Tastendruck auf der Fernbedienung ab.

Die Fernbedienung ist schwer und fühlt sich sehr solide an. Die Unterseite besteht aus silbernem Kunststoff, die Oberseite aus Aluminium. Neben den Tasten für den SA15-S1 finden sich auch etliche Bedienelemente zur Steuerung von Marantz-Verstärkern.

Das Einzige, was an dem Player nicht so massiv wirkt, als könne man Wände damit einreißen, ist die Laufwerksschublade. Sie besteht aus Kunststoff und macht einen etwas wackeligen Eindruck.

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