Von den drei neuen Sonys stellt die A380 das Spitzenmodell dar. Sie verfügt über einen 14,2-Megapixel-Sensor, ein klapp- und schwenkbares 2,7-Zoll-Display und ein besonders einsteigerfreundliches Interface. Doch mit Canons EOS 500D und Nikons D5000 ist die Konkurrenz groß – eine Videofunktion bietet die Alpha-DSLR nicht.

Design

Bereits auf den ersten Blick unterscheidet sich die Sony Alpha DSLR-A380 von ihren Vorgängerinnen. Die Oberseite der Kamera ist in mattem Silber lackiert. Der Pressemitteilung des japanischen Konzerns nach zu urteilen soll die Kamera damit potentielle Käufer ansprechen, denen die Modelle von Canon & Co. zu gewöhnlich aussehen.

Während die Farbgebung definitiv geschmackssache ist, können wir uns mit dem neu designten Handgriff nicht anfreunden: Er sieht zwar schick und schlank aus, ist aber zu schmal, um ihn sicher zu greifen. Beim einhändigen Fotografieren liegt die Kamera nicht ideal in der Hand. Die Haptik erinnert ein wenig an die E-420 von Olympus.

Sowohl das Auswahlrädchen als auch der Auslöser bekommen neue Positionen verpasst. Sie sitzen nun nicht mehr auf dem Griff, sondern oben auf dem Gehäuse. In unseren Augen bietet das weder Vor- noch Nachteile und ist letztendlich einfach Gewöhnungssache. Die Live-View-Taste unterhalb des Auslösers lässt sich bequem mit dem Daumen erreichen.

Anstelle von 19 Bedienelementen, die es bei den alten Einsteigermodellen A200, A300 und A350 gibt, setzen die neuen Kameras auf nur noch 13. Gerade Anfänger sollen sich dadurch weniger überfordert und eingeschüchtert fühlen.

Auf der linken Seite des Gehäuses befinden sich zwei Speicherkartenslots: einer für Memory-Stick-Pro-Duo- und einer für SD-/SDHC-Karten. Anstelle dass die Abdeckung nach außen wegklappt, lässt sie sich aufschieben. Zudem gibt es einen Schalter, der zwischen den beiden Medien umschaltet. Wer schnell den Speicherort wechseln möchte, muss sich also nicht durch die Menüs quälen.

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