Die Panasonic hebt sich in vielerlei Hinsicht von den „gewöhnlichen“ Schnappschusskameras ab. Das Design erinnert an die klassischen Leica-Kameras. Ebenfalls antiquiert wirkt der lediglich 2,5-fach vergrößernde optische Zoom. Dafür ist der Bildsensor mit 1/6 Zoll ein ganzes Stück größer als das Pendant der Konkurrenten. Wir hatten die Gelegenheit herauszufinden, was es mit dem kompakten Quertreiber auf sich hat.

Design

Das Design der LX3 ist schlicht gehalten. Das Gehäuse ist relativ eckig und glatt. Lediglich auf der rechten Seite gibt es eine Ausbuchtung, die für einen besseren Sitz in der Hand sorgt. Eine länglicher Streifen aus Gummi verbessert das Handling hier zusätzlich. Die Linse der LX3 steht ein Stück hervor. Der Bildsensor ist größer als der der durchschnittlichen Kompakten und erfordert so ein größeres Auflagemaß. Auf dem Objektiv sitzen zwei Schalter, die zum Wechseln von Bildseitenverhältnissen und Fokusmodi dienen.

Schlicht und übersichtlich: So sieht die Rückseite der LX3 aus.

Die LX3 besitzt keine automatische Iris wie etwa ihre Geschwister DMC-TZ6 und DMC-TZ7, sondern eine abnehmbare Abdeckung. Das verleiht der Knipse zwar einen professionelleren Eindruck, nervt in der Praxis aber. Einfach Anschalten und Drauflosschießen ist nicht drin.

Normalerweise befindet sich das Modusrädchen bei Panasonic rechts oben auf der Rückseite. Bei der LX3 sitzt es dagegen auf der Oberseite. Das Drehelement lässt sich sauber bewegen und rastet präzise ein. DSLR-Besitzer werden sich bei den Beschriftungen sofort heimisch fühlen.

Sehr schön: Die kompakte Kamera im Retro-Design verfügt über einen Zubehörschuh. Neben der Schnittstelle liegt ein kleiner Schalter, der den integrierten Blitz ausklappen lässt.

Ein 3 Zoll großer LCD-Bildschirm dominiert die Rückseite der LX3. Rechts daneben befindet sich eine Menütaste, die auch als Vier-Wege-Joystick dient. Fotografen navigieren entweder mit ihr oder dem Navigationspad darunter durch die Optionsdialoge.

Auch wenn sie nicht besonders abgefahren aussieht, strahlt diese Panasonic eine professionelle Aura aus. Es klingt vielleicht übertrieben, aber wir fühlen uns beim Knipsen tatsächlich wie Henri Cartier-Bresson mit seiner Leica.

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