Etwa alle sechs Monate wirft Pure Digital neue hosentaschenfreundliche Mini-Camcorder auf den Markt. Ende letzten Jahres bescherte uns der Hersteller den Mino sowie den MinoHD, und nun folgen Ultra sowie UltraHD. Die Modelle mit dem Zusatz „HD“ im Namen schaffen eine Auflösung von 1280 mal 720 Pixeln, die günstigeren Versionen kommen auf lediglich 640 mal 480 Pixel. Wir haben das hochauflösende neue Gerät bereits auf Herz und Nieren getestet.

Design

Was das Äußere angeht, unterscheidet sich der UltraHD nicht sonderlich von seinem Vorgänger, dem MinoHD. Alles ist einen Tick größer geworden: Das Display misst nun 2 anstelle von 1,5 Zoll, und auch die Tasten verdienen die Bezeichnung „wurstfingerkompatibel“ zu Recht. Im Gegensatz zum älteren Modell ist der UltraHD mit einer griffigen Schicht überzogen und liegt sehr sicher in der Hand.

Im Lieferumfang des kleinen Camcorders befinden sich zwei AA-Akkus, die sich auch im Gerät selbst laden lassen. Dazu genügt es, den Winzling an den USB-Port eines Computers anzustecken. Sollte unterwegs der Saft ausgehen, helfen Mignon-Zellen von der nächsten Tankstelle weiter. Im Gegenzug wiegen die Nickel-Metallhydrid-Zellen allerdings mehr als etwa der proprietäre Lithium-Ionen-Akku des MinoHD. Das neue Modell bringt es auf gut 170 Gramm, der Vorgänger auf weniger als 100.

Wie der Vorgänger MinoHD besitzt auch der UltraHD einen ausklappbaren USB-Stecker.

Die verchromten Plastikteile an den Seiten des Kleinen sehen zwar schick aus, ziehen dafür Fingerabdrücke magisch an und wirken schnell schmutzig. Hier wäre uns beispielsweise gebürstetes Metall deutlich lieber gewesen.

Ausstattung

Wer die frisch abgedrehten Urlaubsvideos gleich auf dem großen Fernseher im Hotel bewundern möchte, freut sich über den HDMI-Ausgang des UltraHD. Allerdings befindet sich in der Schachtel kein Verbindungskabel. Kodak ist hier beim Lieferumfang des Zx1 spendabler.

Wie der MinoHD zeichnet der UltraHD 720p-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde auf. Die resultierenden MPEG-4-Dateien setzen auf den H.264-Codec. Leider besitzt der kleine Camcorder keinen Speicherkartenslot. Der 8 GByte große interne Flash-Speicher reicht für nur etwa zwei Stunden HD-Material. Wer mit der Hosentaschencam in den Urlaub fährt, sollte also seinen Laptop mitnehmen, sonst ist die Büchse schnell voll.

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