Diese neue AirPort Extreme Base Station (Drahtlos-Router) ist die überarbeite Version von Apples bisherigem Modell mit demselben Namen und eleganten Design. Der Router bietet zwei große Verbesserungen: echten Dual-Band-Wireless-N-Betrieb sowie Guest Networking. Damit kann er in etwa mit vergleichbaren anderen echten Dual-Band-Wireless-N-Routern mithalten, zum Beispiel dem WRT610N. Wer Mac-Nutzer ist oder ein einfach zu benutzendes Gerät sucht, für den lohnt sich die Investition in die neue AirPort Extreme Base Station auf jeden Fall. Wer hingegen mehr Netzwerkfunktionen sowie mehr Kontrolle über sein Netzwerk und Fernzugriff benötigt, sollte sich auch andere Dual-Band-Router ansehen.

Design und Benutzerfreundlichkeit

Die AirPort Extreme Base Station präsentiert sich wie schon das Vorgängermodell als einer der optisch attraktivsten Router. Er ist zwar nicht der Kleinste, aber durch seine quadratische Form und der internen Antenne wirkt er recht kompakt.

An der Vorderseite befindet sich eine Statusleuchte, die je nach Betriebszustand des Geräts ihre Farbe wechselt. Grünes Dauerleuchten zum Beispiel bedeutet, dass alles in Ordnung ist, während ein orangefarbenes Blinken auf ein mögliches Problem hinweist. An der Rückseite sind drei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse sowie ein USB-Anschluss vorhanden. Damit bringt das Gerät einen Ethernet-Anschluss weniger mit als die meisten anderen USB-Drahtlos-Router.

Da die Base Station keine Webschnittstelle bietet, erfordert das Einrichten der AirPort Extreme Base Station die vorherige Installation der Software AirPort Utility, die sowohl als Mac- wie auch als Windows-Version vorliegt. Die Windows-Version der Software installiert einige Dienste, etwa Bonjour und AirPort Base Station Agent, die automatisch ausgeführt werden, sobald der Computer gestartet wird. AirPort Base Station Agent hilft bei der automatischen Erkennung gemeinsam genutzter Ordner auf einem USB-Laufwerk, das an den Router angeschlossen ist.

Das AirPort Utility macht das Einrichten des Routers für Neulinge zu einer sehr einfachen Angelegenheit, so dass er in nur wenigen Minuten betriebsbereit ist. Es gibt einen Assistenten, der einen Schritt für Schritt durch den Konfigurationsvorgang leitet. Um den Router über die empfohlenen Einstellungen hinaus einzurichten, kann man den manuellen Modus verwenden, der Zugriff auf fortgeschrittenere Features bietet.

Die Base Station verlangt einen Neustart, um Änderungen an ihren Einstellungen zu übernehmen. Das ist reichlich umständlich, denn dabei werden die Verbindungen sämtlicher Benutzer unterbrochen. Andere High-end-Router können die meisten kleineren Änderungen auch ohne Neustart übernehmen.

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