Sand- und wasserdicht: Outdoor-Digitalkameras für den Urlaub

Heißer Sand unter den Füßen, kalter Cocktail in der Hand. Der Blick ist aufs Meer gerichtet, wo sich am Horizont türkisblauer Ozean und azurblauer Himmel treffen. Schade, dass der Urlaub nicht endlos andauert. Immerhin: Die visuelle Gedächtnisstütze ist dabei – dank Fotos lässt sich auch im kommenden Winter noch das Karibik-Feeling zurückholen. Wenn es denn klappt, mit den Aufnahmen. Denn Sand ist Gift für empfindliche Objektivmechaniken. Und spätestens bei Meerwasserkontakt macht die Knipse endgültig die Grätsche.

Feucht-fröhliche Strandpartys, ausufernde Wasserschlachten und entspanntes Dahintreiben auf der Luftmatratze – so sehen Ferien für gestresste Workaholics aus. Für ihre knipsenden Begleiter dagegen heißt das Höchstbelastung. Wir haben uns nach kompakten Kameras umgesehen, die auch den härtesten Urlaub überstehen und so nicht für Frust auf Fiji sorgen. Von der stylischen Kompakten, die sich optisch in das schicke Partyoutfit für den Beach-Club einfügt, bis zur knuddeligen Kamera, die eher zum aufblasbaren Delfin passt, ist alles dabei.


Cool oder knuffig? Während die Olympus µ Tough-8000 (links) bestens zur Abendgarderobe passt, sieht die Fujifilm Z33WP eher nach Adiletten und Badehose aus.

Allerdings zählen nicht nur die äußeren, sondern auch die inneren Werte. Wasserdicht sind alle Kameras in unserem Vergleich, mindestens bis einen Meter Tauchtiefe. Die Wasserprofis schaffen sogar bis zu zehn Meter. Allerdings nicht beliebig lange, nach spätestens 120 Minuten brauchen auch die langatmigsten Modelle eine Verschnaufpause im Trockenen. So gut die Dichtungen auch halten, langsam dringt die Feuchtigkeit trotzdem ins Gehäuse.

Reicht ein bisschen Planschen oder darf’s auch mehr sein?

Meer, Sand, Cocktails – sind das alle Anforderungen an einen Urlaub, reichen auch die einfachsten Outdoor-Modelle für ein paar lustige Schnappschüsse. Kommen noch Trecking, Rafting und Canyoning dazu, steigen die Ansprüche. Der Großteil der Robusten bietet neben einem abgedichteten Gehäuse auch noch einen Schutz gegen Stöße. Der Olympus µ Tough-8000 beispielsweise verderben auch Stürze aus bis zu zwei Metern Höhe die Ferien nicht.

Wer nach stundenlanger Wanderung erst durch Dschungel und dann über Felsen endlich das Hochplateau erreicht hat, möchte den Blick aufs Meer natürlich ebenfalls festhalten – im Idealfall in bester Qualität, so dass den Daheimgebliebenen auch ganz sicher vor Neid die Augen aus dem Kopf fallen. Mit 28-Millimeter-Weitwinkelobjektiv passt das ganze Panorama aufs Bild. Eine lange mögliche Verschlusszeit sowie hohe ISO-Empfindlichkeiten verzeihen auch die Trödelei beim Aufstieg. Denn dann bannt die Kamera auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch ordentliche Fotos auf den digitalen Film.

Für eine spontane Wasserschlacht-Knipserei braucht niemand manuelle Einstellungen. Bis die korrekten Werte für Belichtungszeit und Blende stehen, sind die Tanks der Spitzpistolen längst leer und alle Beteiligten klatschnass. Experimentierfreudige Fotografen sollten allerdings ein Modell wählen, das mehr als nur einen Automatikmodus bietet.

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