Neue MacBooks: schneller und bis zu 8 Stunden mit einer Akkuladung

Wenn Apple ein neues iPhone auf den Markt bringt, gehen andere Neuerungen im Hype um das Handy fast unter. Zeitgleich mit der neuen Version des Smartphones haben die Amerikaner neue Versionen ihrer portablen Rechner vorgestellt. Zwar sehen sie auch nicht anders aus als ihre Vorgänger, aber sie überzeugen mit schnelleren Prozessoren, günstigeren Preisen, neuen Ausstattungsmerkmalen – und mit einer gigantischen Akkulaufzeit: Erst nach 7 Stunden soll den neuen MacBooks der Saft ausgehen, das Top-Modell soll gar 8 Stunden durchhalten.

Eigentlich ist es schon gemein. Da werden die neuen MacBooks auf der Apple-Entwicklerkonferenz noch vor dem neuen iPhone 3G S in allen Details vorgestellt, und alle warten nur voller Ungeduld auf das Handy. Dabei haben doch auch die tragbaren Rechner eine ordentliche Renovierung erhalten. Wir haben uns die Änderungen im Detail angesehen.

Modellauswahl

Die wohl größte Überraschung: Das erst vor einem guten halben Jahr vorgestellte 13-Zoll-MacBook im Alugehäuse ist nun zum MacBook Pro aufgewertet. Das ist aus marketingtechnischer Sicht gar keine schlechte Idee – ist es doch gleich ein paar hundert Euro teurer als die Einsteigerversion mit Kunststoffschale, die bislang auf den gleichen Namen hörte.

Abgesehen von den drei zusätzlichen Buchstaben, die nun den Rahmen unterhalb des Displays zieren, hat sich optisch aber nicht viel getan. Änderungen gibt es noch an der linken Gehäuseseite, die nun zusätzlich über einen Einschub für SD-Speicherkarten und über einen Firewire-800-Port verfügt – das war’s. Die Abmessungen, das Material, das Design – alles gleicht dem Nicht-Pro-MacBook mit 13-Zoll-Display im Alugehäuse. Lediglich Kenner werden auf Anhieb bemerken, dass es auf der Unterseite nun keinen Deckel zum Aufklappen mehr gibt. Nichtkenner bemerken das erst nach ein paar Jahren, nämlich dann, wenn der Akku den Geist aufgegeben hat. Den kann der Käufer jetzt nämlich nicht mehr selbst tauschen.

MacBook 13,3 Zoll Unibody: Akku tauschen
Ein toller, aber vermutlich zu teurer Mechanismus: Das 13,3-Zoll-MacBook mit Unibody-Gehäuse aus Alu hat noch eine Klappe, unter der sich Akku und Festplatte befinden. Das neue MacBook Pro mit 13,3-Zoll-Display mit Alu-Gehäuse hat den Deckel nicht mehr. Zum Akkutausch muss man das Gerät einschicken.

Das klassische, weiße Kunststoff-MacBook mit 13-Zoll-Display gibt es weiterhin. Mit seinem Preis von 949 Euro stellt es den Einstieg in die Welt der portablen Apple-Rechner dar. Technisch hat sich seit der letzten Überarbeitung im Januar nicht mehr viel getan. Vor einem halben Jahr tauschten die Entwickler die Intel-Grafik gegen den 9400M-Chip von Nvidia aus, der auch bei den günstigen Pro-Modellen zum Einsatz kommt. Nun gibt es 160 GByte Festplattenspeicher anstelle der bisherigen 120-GByte-Platte, und die CPU rechnet nun mit 2,13 GHz statt 2,0. Immerhin: An der Preisschraube hat der Hersteller nicht gedreht. Es gibt also mehr Leistung für’s gleiche Geld.

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