Frischer Wind tut immer gut, und genau den bringt Casio mit seinen High-Speed-Kameras ins Land der Digicams. Hier hält der japanische Hersteller gleich eine ganze Reihe von Modellen bereit – von der hosentaschenkompatiblen Exilim EX-FS10 bis hin zur sperrigen EX-FH20. Die hier getestete EX-FC100 besitzt allerdings weder die kompakten Maße ihrer kleinen noch den riesigen Zoombereich ihrer großen Schwester. Dieser Test zeigt, wie sich die Vollgas-Knipse in der Praxis schlägt.

Stärken

Die FC100 setzt wie ihre Highspeed-Geschwister einen CMOS-Sensor ein, der extrem hohe Auslesegeschwindigkeiten ermöglicht. Allerdings ähnelt die Exilim einem Gepard – sie kann extrem schnell, aber nicht beliebig lang. Nach 30 Bildern geht der Kamera die Puste aus. Der Fotograf entscheidet, in welchem Zeitraum die Casio die Serie aufnehmen soll. Es stehen also 30 Bilder in einer Sekunde, 15 Bilder in zwei Sekunden, 10 Bilder in drei Sekunden und so weiter zur Auswahl. Um die dabei entstehende Datenflut zu verarbeiten, gönnt sich die FC100 eine Verschnaufpause von rund fünf Sekunden.


Ein 2,7 Zoll großes LC-Display dominiert die Rückseite der FC100.

Im Dauerfeuer sinkt die Auflösung der Kamera außerdem von 9 auf 6 Megapixel. Für Ausdrucke im A4-Format reicht das immer noch lässig. Damit übertrifft die Exilim ihre Konkurrentinnen bei Weitem. Die Nikon Coolpix P90 beispielsweise schafft im Serienbildmodus „lediglich“ 15 fps, reduziert die Auflösung dabei allerdings auf nur zwei Millionen Bildpunkte.

Bildqualität der Casio Exilim EX-FC100

Der 9-Megapixel-Sensor der FC100 liefert schöne, intensive Farben und präzise ausleuchtete Bilder. Farbsäume treten praktisch nicht auf (zum Vergrößern auf das Bild klicken, 4 MByte – Originalfoto).

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