Panasonic Lumix DMC-FT1 und Olympus µ Tough-8000 – zwei knallharte Outdoor-Kameras, die mit ihren technischen Daten geradezu fordern: „Werf‘ mich durch die Gegend, geh‘ mit mir tauchen!“. Das elegante Design des Duos sieht allerdings eher nach Cocktailparty als nach Surf-Action aus. Die etwas klobige D10 von Canon wirkt dagegen wie ein waschechter Meeresbewohner.

Stärken

Die Powershot besitzt im Gegensatz zu ihren Konkurrentinnen ein ausfahrbares Objektiv. Es bewegt sich allerdings innerhalb des rundlichen Gehäuses und ist so vor Stößen geschützt. Auch wenn die Kamera damit nicht so elegant wie ihre Rivalinnen aussieht, bringt das doch einen Vorteil mit sich: Die größere Optik liefert deutlich schärfere Details als beispielsweise die 8000er von Olympus. Insbesondere bei starker Vergrößerung ist ein deutlicher Unterschied zu erkennen.

Canon Powershot D10 Beispielfoto

Nicht nur bei der Bildschärfe, sondern auch bei der Belichtung und den Farben macht die Canon einen ausgezeichneten Job (zum Vergrößern auf das Bild klicken, 3 MByte – Originalfoto).

Das Gehäuse erinnert an eine Mischung aus Blauwal und U-Boot. Die hellblau-silberne Farbkombination passt ausgezeichnet dazu.

Auf der Rückseite befindet sich im Gegensatz zu den anderen aktuellen Canon-Kameras kein Drehelement zur Moduswahl. Stattdessen liegt hier eine Reihe von Tasten, die diesen Job übernehmen. Die Knöpfe sind großzügig designt und eindeutig beschriftet. Die weiße Schrift auf den dunkelgrauen Bedienelementen lässt sich deutlich besser erkennen als bei den Konkurrentinnen µ Tough-8000 und FT1 – das ist besonders unter Wasser ein deutlicher Vorteil.


Die Tasten sind großzügig bemessen und deutlich beschriftet.

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