Technisch handelt es sich um das LCD-Shutter-Prinzip. Dabei zeigt der Monitor nacheinander das Bild für das rechte und für das linke Auge an. Die Brille erhält per Infrarot die Information darüber, für welches Auge die derzeitige Darstellung gedacht ist und deckt das andere elektronisch ab. Die Gläser sind also quasi Flüssigkeitskristallanzeigen mit nur einem großen Pixel, die abwechselnd durchsichtig sind oder eben nicht.

Design

Im Vision Kit ist neben der Brille ein pyramidenförmiger Infrarotsender enthalten. Darüber hinaus findet sich diverses Zubehör im Karton, darunter USB-Kabel, DVI-zu-HDMI-Adapter, Kurzanleitung, Software und zusätzliche Nasenklemmen, die für einen anständigen Sitz auf jedem Riechorgan sorgen sollen.

Die Brille selbst sieht etwas aus wie eine Sonnenbrille vom Discounter – üblicherweise zu finden in Gesichtern von Personen, die nicht gerade den aktuellen Modetrends hinterherlaufen. Der Rahmen ist aus glänzend-schwarzem Kunststoff gefertigt, der Fingerabdrücke ebenso anzieht wie die Brillengläser.

Auf den Durchschnittskopf passt die 3D-Brille einwandfrei. Sie sitzt komfortabel, solange keine Sehhilfe aus optischen Gründen zusätzlich nötig ist – dann drückt sie etwas auf der Nase. Ein anderer Nasenadapter sorgt hier zumindest für etwas Abhilfe.

Am rechten Brillenbügel findet sich ein USB-Port, der als Ladebuchse dient. Auf dem linken Bügel befinden sich eine LED und ein Ein-Aus-Knopf. Die LED informiert über den Ladezustand des 3D Vision Kits: Leuchtet sie grün, ist der Akku voll. Leuchtet sie rot, geht der Energievorrat zur Neige – und wenn sie gar nicht leuchtet, ist der Akku leer. Bei voller Ladung hält die Brille etliche Stunden durch – und damit länger als das menschliche Auge.

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