Die PSP Go war wahrscheinlich das am schlechtesten gehütete Geheimnis der diesjährigen Spielemesse E3 in Los Angeles. Am 2. Juli konnte Sony die Besucher der Messe lediglich noch mit technischen Details zum Nachfolger der legendären PSP 3000 überraschen. Das neue Modell ist kleiner als sein Vorgänger, besitzt einen Bildschirm mit Slide-Mechanismus und nutzt Memory-Stick-Micro-Karten anstatt der proprietären Speicherlösung UMD (Universal Media Disc). In Sachen Bedienung hat sich im Gegensatz dazu nicht viel geändert. Die PSP Go kommt weiterhin ohne Touchscreen oder zweiten analogen Stick. Wo sich allerdings sehr wohl etwas getan hat, ist der Preis: Während die Konsole in Amerika mit rund 250 Dollar recht preiswert ist, wird sie in Deutschland satte 249 Euro kosten. Das sind rund hundert Euro mehr als der aktuelle Preis der PSP 3000.

Formfaktor

Das Display der PSP Go misst 3,8 Zoll (9,7 Zentimeter). Damit ist es 1,2 Zentimeter kleiner als der 4,3 Zoll (10,9 Zentimeter) große Screen der PSP 3000. Laut Sony wiegt die Konsole dafür aber um 43 Prozent weniger als das letzte Modell. Wer etwas rechnet, kommt so auf ein Gesamtgewicht von rund 110 Gramm. Das Design erinnert stark an das des Personal Communicators Sony Mylo: Der Bildschirm slidet nach oben weg und gibt dadurch die darunterliegenden Bedienelemente frei.


Vierwege-Pad und Tastenfeld der PSP Go sitzen nicht neben, sondern unter dem Bildschirm.

Speicher

Die Go kommt mit integriertem Flashspeicher mit einer Kapazität von 16 GByte. Zusätzlich verbaut Sony einen Slot für Speicherkarten vom Typ Memory Stick Micro (M2). Ein UMD-Laufwerk gibt es nicht mehr. Dadurch ergeben sich Vor- und Nachteile. Zum einen sind die Speicherkarten deutlich kleiner, wodurch mehr Platz für den Akku bleibt, andererseits funktionieren so keine alten PSP-3000-Spiele auf der neuen Konsole.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Sony PSP Go: Preview der neuen portablen Spielkonsole

  • Am 29. Juni 2009 um 11:26 von Günter Frickel

    Sony hat…
    …den Anschluss schon verloren. Das iPhone wird auch der PSP den Markt abgraben. Denn Hardcore-Zocker werden sich weder mit der Go noch mit dem Handy zufrieden geben und Gelegenheitsspieler sind schon von der Grafik auf dem iPhone mehr als beeindruckt.

    Es ist einfach out, haufenweise Geräte mitzuschleppen. Vielleicht sollte die PSP Go ein Handy werden, aber dann muss sie deutlich kleiner werden und Platz für Joysticks ist dann auch rar. Wie’s nicht geht, zeigt ja schon Nokia mit N-Gage.

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