Panasonic stattet seine Prosumer-Camcorder mit nicht nur einem, sondern gleich mit drei Bildsensoren aus. Damit gibt es für jede der Grundfarben Grün, Blau und Rot einen lichtempfindlichen Chip. Seit dem Erscheinen des unmittelbaren Vorgängers HS100 setzt der Hersteller außerdem auf die CMOS- anstelle der CCD-Technologie.

Stärken

Der Unterschied zu den günstigeren Panasonic-Camcordern, die über nur einen Sensor verfügen, ist auf Anhieb ersichtlich. Die drei 1/4,1 Zoll großen Chips liefern eine beeindruckende Bildqualität. Das hochwertige Leica-Dicomar-Objektiv mit zwölffachem optischen Zoom tut sein Übriges dazu. Farben sowie Kontraste sehen lebendig und realistisch aus. Selbst feinste Details bildet der HS200 rasiermesserscharf ab.

Von den drei großen Bildsensoren profitiert auch die Leistung des Camcorders bei schlechten Lichtverhältnissen. Selbst im Halbdunkel wirken Farben und Details noch sehr präzise. Das Bildrauschen hält sich stark in Grenzen. Das zwölffach vergrößernde Objektiv liefert dank integriertem optischen Stabilisator bei hohen Brennweiten immer noch verwacklungsfreie Bilder.

Nicht nur bei Videos, sondern auch bei Fotos macht der HS200 eine gute Figur. Der Autofokus arbeitet präzise und schnell. Eine intelligente Automatik erkennt das gegenwärtige Motiv und passt die Aufnahmeparameter entsprechend an. Das klappt in der Praxis erstaunlich zuverlässig. Daneben stehen vollwertige manuelle Einstellungen zur Verfügung.


Das Touchscreen-Interface auf dem 2,7 Zoll großen Display ist intuitiv aufgebaut und einfach zu bedienen.

Fotografen schießen Standbilder entweder während der Videoaufnahme oder im dedizierten Fotomodus. Der Panasonic bietet eine ganze Reihe von verschiedenen Größen und Seitenverhältnissen an. Allerdings sind die Einstellungen mit der besten Qualität nur im Fotomodus verfügbar. Mittels Interpolation schafft der Camcorder dann bis zu 10,6 Megapixeln. Trotz elektronisch verbesserter Auflösung können sich die Resultate sehen lassen: Sie halten mit den Fotos von Kompaktkameras mit.

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