Futter für HD-Fernseher: die fünf günstigsten Blu-ray-Player im Vergleich

Große Flachbildfernseher mit HD-Auflösung sind der Renner bei Mediamarkt & Co. Allerdings wissen viele Käufer nicht, dass sie ihr gerade erstandenes Gerät überhaupt nicht ausnutzen. Dafür bedarf es eines Blu-ray-Players. Wir haben die fünf günstigsten Modelle verglichen.

Wer einen Fernseher mit Full-HD-Auflösung zu Hause hat, müsste sich eigentlich ärgern. Schließlich hat er wahrscheinlich mehr als 1000 Euro für etwas ausgegeben, das er momentan kaum nutzen kann. Der Grund: Die deutschen Fernsehanstalten strahlen ihr Programm immer noch im PAL-Format aus. Die dafür nötige Qualität bietet auch ein günstiges TV-Gerät ohne HD-Ready-Zertifizierung auf. Lediglich einige Pay-TV-Anbieter versenden das begehrte HD-Format. Wer keine Lust hat, monatlich Geld für kostenpflichtige Fernsehinhalte zu überweisen, benötigt einen Blu-ray-Player. Andernfalls kommt er frühestens 2012 zur deutschen Einführung von HD-Fernsehen in den Genuss der vollen Bildqualität seines TVs.

HD-Fernseher sind nicht gerade Schnäppchen. Dadurch bleibt oft kaum noch Geld für ein Blu-ray-Wiedergabegerät übrig. Doch deren Preise befinden sich im freien Fall. Während ein gutes Modell vor zwei Jahren noch fast unerschwinglich war, gibt es heute schon für rund 130 Euro eines, das fast alle Wünsche erfüllt.

Samsung BD-P1500

Das günstigste Modell im Vergleich kommt von Samsung. Der BD-P1500 kostet bei einigen Onlinehändlern knapp 130 Euro. Der Player glänzt zwar nicht durch einen übermäßigen Funktionsumfang, bietet dafür eine einfach Bedienung und eine gute Bildqualität. Er beherrscht die Wiedergabe von Blu-rays mit der Kino-Wiederholrate 24p mit 24 Bildern pro Sekunde. Außerdem ist via Internet ein Update auf das Blu-ray-Profil 2.0 möglich. Dafür bringt das Gerät einen Ethernet-Anschluss mit. Nach dem Laden der Software gibt der BD-P1500 auch BD-Live-Medien mit Zusatzinhalten aus dem Internet wieder.


Der BD-P1500 bietet trotz seines geringen Preises von rund 130 Euro ein gutes Bild.

Der größte Vorteil des Players ist ohne Frage sein niedriger Preis. Dennoch bietet das Gerät eine ordentliche Ausstattung. Es spielt neben Blu-rays auch DVDs und CDs ab, wobei ein Upscaler SD-Material hochskaliert. Zudem beherrscht es sowohl den Videocodec DivX als auch das Abspielen von MP3-Dateien und das Anzeigen von JPEG-Fotos. Tontechnisch sind Käufer ebenfalls auf der sicheren Seite. Der BD-P1500 gibt alle HD-Tonformate über seinen HDMI-Port als Bitstream aus. Wer also einen AV-Receiver mit Dekoder besitzt, kommt in den Genuss von verlustfreiem 7.1-Kanalsound. Das Anschlusspanel des Players hat ebenfalls viel zu bieten. Neben dem HDMI-Port bietet er einen Component-Video-, einen S-Video– und einen Composite-Video-Anschluss. 5.1-Ton gelangt via optischem oder koaxialem S/PDIF-Port zu AV-Receivern. Auch ein analoger Stereo-Ausgang ist vorhanden. Zudem findet sich am hinteren Panel neben der Netzwerkbuchse auch ein USB-Port. Ein Lob verdient der Player für seine relativ kurzen Blu-ray-Ladezeiten. In unserem Test benötigt das Gerät lediglich 1 Minute und 9 Sekunden.

Negativ fällt das etwas laute Blu-ray-Laufwerk auf. Die Bildqualität ist zwar gut, aber verbesserungswürdig: Teilweise kommt es zu Deinterlacing-Artefakten. Zudem ist das Bild insgesamt etwas unscharf. Außerdem fehlt dem Gerät ein Dekoder für DTS-HD, und auch einen analogen 7.1-Audioanschluss gibt es nicht. So arbeitet der BD-P1500 nicht mit alten Analog-AV-Receivern zusammen.

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