Die Sony Cybershot DSC-T900 beeindruckt vom ersten Moment an. Die Kompaktkamera löst 12 Megapixel auf und verfügt über einen vierfachen optischen Zoom mit Bildstabilisator sowie über ein 3,5 Zoll großes Touchscreen-Display mit der vierfachen Auflösung eines typischen Kamera-Screens. Zudem ist das Gehäuse nur etwa 1,5 Zentimeter dick, und die DSC-T9 ist so leicht, dass so mancher Geldbeutel die Hosentasche schwerer belastet – zumindest vor dem Kauf der rund 280 Euro teuren Kamera. Bei diesem Preis erwartet man natürlich eine exzellente Fotoqualität. Allerdings kommt die bei der Cybershot etwas zu kurz.

Design

Die Sony Cybershot DSC-T900 sieht elegant aus. Front und Seiten des Gehäuses bestehen aus Metall. Der Touchscreen bedeckt die komplette Rückseite. An der rechten Seite der Kamera befindet sich eine Öse für eine Handschlaufe. Sie dient auch als Daumenablage, damit letzterer nicht auf das Touchscreen-Display kommt. Die einzigen mechanischen Bedienelemente sind Einschaltknopf und Auslöser mitsamt einem Ring zum Zoomen und einem dahinterliegenden Schalter zum Wählen des Aufnahmemodus. Beide sitzen oben rechts am Gehäuse. Zudem gibt es noch eine kleine Play-Taste über dem Display.


Alle mechanischen Bedienelemente der Kompaktkamera sitzen auf ihrer Oberseite.

An der Unterseite der DSC-T900 sitzt ein kleines Fach, das den Akku und die Speicherkarte beherbergt. Zudem finden Käufer einen proprietären Anschluss für das mitgelieferte USB/AV-Kabel und das Dock sowie ein Gewinde für ein Stativ. Zum Aufnehmen eines Bildes schieben Fotografen einfach die Metallabdeckung vor der Linse nach unten. Da die Optik sehr weit links sitzt, berührt man sie leicht oder hat Finger im Bild.

Ausstattung

Sonys Xtra-Fine-Display mit hohem Kontrast macht seine Arbeit gut. Bei normaler Helligkeitseinstellung ist der Bildschirm auch bei direkter Sonneneinstrahlung problemlos ablesbar – zumindest nach dem Abwischen von Fingerabdrücken. Letztere sammeln sich auf der sensitiven Oberfläche besonders schnell. Dafür reagiert der Screen gut und lässt sich problemlos mit den Fingern bedienen. Allerdings bietet der mitgelieferte Stift namens Paint Pen etwas mehr Präzision. Er hängt an der Handschlaufe und vereinfacht das Navigieren durch die drei Menüs (Home, Menü und Display) sowie die Bedienung der Onboard-Zeichentools. So bleibt das Display völlig frei von hässlichen Abdrücken.


Der Bildschirm verdreckt zwar schnell, dafür ist die Navigation durch die Menüs dank des Touchscreens sehr einfach.

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