Wie der Dell Crystal würde auch der 23-Zoll-Monitor Samsung SyncMaster P2370 für rund 200 Euro perfekt in jede zeitgenössische Kunstgalerie passen. Allerdings müssen Käufer dieses Bildschirms keine zweite Hypothek aufnehmen, um ihren Schreibtisch mit dem Display zu schmücken.

Design und Ausstattung

Beim P2370 hält Samsung an seinem typischen Monitor-Design fest. Der Hersteller schmückt den Bildschirm mit einer ausreichenden Menge an Blickfängern und verleiht ihm so ein einzigartiges Aussehen. Der SyncMaster misst in der Dicke rund 2,5 Zentimeter. Das ist für einen LCD wirklich wenig. Die meisten Geräte dieser Größe sind über 5 Zentimeter dick. Der Bildschirmrahmen hat an den Seite und oben eine Breite von 3,2 Zentimetern. In der Mitte des 4,4 Zentimeter messenden unteren Bereichs sitzt ein graues Samsung-Logo. Wie seine Fernseher stattet der Hersteller auch den P2370 mit einem etwas überstehenden, durchsichtigen Plasikrand aus.

Das Standbein des Displays wirkt ungewöhnlich. Er ist ovalförmig und besteht aus transparentem Plexiglas. Am Übergang in den Fuß des Monitors sitzen im Glas eingebettete, bläuliche Kristalle. Sie reflektieren, wodurch das gesamte Standbein bläulich schimmert. Der Effekt fällt zwar kaum auf, dennoch hebt er das Gerät aus der Masse der Konkurrenz hervor. Der Standfuß ist 27,9 Zentimeter breit und 19,1 Zentimeter tief. Trotz seiner Größe wackelt das Display, wenn es von der Seite angestoßen wird. Das könnte auch daran liegen, dass der Screen so schlank ist. Dafür wiegt das gesamte Gerät nur 4,5 Kilogramm.

Der untere Rand des Panels befindet sich etwa 5,7 Zentimeter über dem Tisch, auf dem der Monitor steht. Leider ist die Höhe nicht einstellbar. Auch einen Dreh- oder Schwenkmechanismus gibt es nicht. Lediglich ein Kippen um 25 Grad ist möglich.


Der P2370 ist ungewöhnlich dünn. Das erklärt, warum er so leicht wackelt.

Wer glaubt, er könnte seinen Blu-ray-Player an den SyncMaster anstecken, irrt. Denn Samsung hat – wohl um die Kosten zu senken und den Bildschirm dünn zu halten – auf einen HDMI-Port verzichtet. An der Rückseite des Screens finden Käufer lediglich einen Anschluss: DVI-D. Nichteinmal eine VGA-Schnittstelle ist vorhanden.

Ein Druck mit dem Finger auf das untere rechte Eck des Displayrahmens bringt weiß leuchtende Knöpfe und ein Onscreen-Menü zum Vorschein. Die Beleuchtung der Tasten verschwindt nach kurzer Inaktivität wieder. Allerdings gibt es in den Optionen eine Einstellung für dauerhaftes Leuchten. Das ist äußert praktisch für ein Kalibrieren bei abgedunkelter Beleuchtung. Auch die Verweildauer des Onscreen-Menüs ist zwischen 5 und 200 Sekunden regelbar.

Für das Navigieren im Menü gibt es einen Hoch-, einen Runter-, einen Eingabe– und einen Auto-Knopf. Die Hoch-Taste dient auch dem Schnellzugriff auf die Helligkeitseinstellung, der Runter-Knopf lässt sich mit einer bestimmten Funktion belegen. In den Bildeinstellungen finden sich Regler für Helligkeit, Kontrast und Schärfe. Beim Farbton haben Anwender die Wahl zwischen Kalt, Normal, Warm und Benutzerdefiniert. Der manuelle Modus erlaubt ein separates Anpassen der Farben Rot, Grün und Blau. Desweiteren bietet das Menü die fünf Presets Text, Internet, Game, Sport, Film und Optimalkontrast. Jedes Preset ändert die Farbtemperatur und/oder die Displayhelligkeit. Alles in allem ist das Onscreen-Menü zwar nicht ganz so intuitiv wie das des Dell G2410, dennoch dauert es nicht lange, bis wir uns darin zurechtfinden.

Dank seinem Bildformat von 16:9 und seiner Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln stellt der P2370 Full-HD-Bilder nativ dar. Damit folgt der Hersteller dem derzeitigen Trend, statt eines Panels mit 16:10-Seitenverhältnis einen 16:9-Screen zu verbauen. Das ist eine positive Entwicklung, die besonders Besitzern von Blu-rays zugute kommt.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Samsung SyncMaster P2370: schick, magere Ausstattung

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *