Praktische Sache: Digitaler Notenständer

Digitaler Notenständer von Hammacher SchlemmerNotenhefte waren gestern. Im Zeitalter des Internet kommt für Profi-Musiker eigentlich nur noch die digitale Variante in Frage. Hammacher Schlemmer hat daher ein TFT-Display flugs in einen digitalen Notenständer verwandelt, der sowohl JPG- als auch PDF-Dateien mit Notenmaterial ausliest. Umständliches Umblättern ist ebenfalls Geschichte: Ein Fußpedal zieht einfach die nächste Saite – äh, Seite.

Doch der handliche Ständer hat noch ein paar weitere, ganz reizende Funktionen: Zum einen sind ein Metronom sowie ein MP3-Player integriert. Metronom ist klar. Und der MP3-Player? Der zeigt Anfängern erst mal, wie Bach oder Händel eigentlich klingen sollten. Wem beim Hören etwas Besonderes auffällt, der kann einfach mit dem Finger oder einem Stift eine Markierung auf die digitalen Notenblätter setzen. Die Notizen speichert der Notenständer in seinem Flash-Speicher (128 MByte).

Neben zwei USB-Anschlüssen verfügt das Musiker-Hilfsmittel noch über einen analogen Tonausgang und einen Akku, der eine Laufzeit von bis zu drei Stunden ermöglichen soll. Mit Wagner-Opern wird’s also kritisch, es sei denn, der Musikmeister hat statt Akku das alternative Netzteil für die Stromversorgung nicht zu Hause liegen lassen.

Der moderne Notenständers misst 33,9 mal 25,4 mal 5 Zentimeter und wiegt ungefähr zwei Kilo. Er soll ab 17. November 2006 in den USA für rund 1400 Dollar erhältlich sein. Klingt teuer, aber das Geld läßt sich sicher bei einer Welt-Tournee schnell wieder reinholen. (yvo)

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