Hören mit Wange oder Stirn

Hörknochen aus JapanNTT Docomo verkauft bereits seit September 2006 einen Telefonhörer, der Gespräche über die Wangenknochen in den Gehörgang leitet. So ganz frisch ist die Technik also nicht, die der Netzbetreiber als Sound Leaf in Japan verkauft. Nun hat der Mobilfunkanbieter die Weiterentwicklung des Telefonhörers vorgestellt – neu ist das Bluetooth-Modul, das die Kabelverbindung zum Handy ersetzt.

Um die Gespräche zu übertragen, hält sich der Nutzer das piezoelektrische Gerät an die Wange. Theoretisch könnte er es sich auch an die Stirn halten. Der Sound Leaf ist besonders für Menschen mit Hörproblemen geeignet. Wer auf ein Hörgerät angewiesen ist, kann den extra dafür vorgesehen Modus auswählen. Drei Lautstärke-Stufen stehen zur Auswahl.

Ein kurzer Test kann überzeugen: Die Tonqualität ist Spitze! Das wollen wir auch in Deutschland haben. Doch da müssen wir wohl noch etwas warten: Vorerst ist der Bluetooth-Hörer noch ein Prototyp.

Der Sound Leaf ist elf Zentimeter lang und wiegt leider nicht ganz leichte 50 Gramm. Er arbeitet mit zwei AAA-Batterien. Die Sprechzeit gibt NTT Docomo mit 25 Stunden an, zur Standby-Zeit liegen keine Angaben vor. Eine LED informiert über den Akkustand. (yvo)

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